[Verse]
Ich wach auf,
Es ist kalt in meinem Kopf,
wie ein endloser, dunkler Fluss,
Jeder Schritt ist so schwer,
als ob ich mich verlier, Stück für Stück.
Die Stimmen flüstern leise,
erzählen mir von all der Last,
die niemand sehen kann,
doch ich trag sie jede Nacht.
[Verse 2]
Es gibt Tage, da spür ich nichts,
als wär ich nicht mehr ich.
Jeder Atemzug ein Kampf,
und ich frage mich, wofür?
Die Wände rücken immer näher,
keine Luft, kein Raum, kein Licht.
Alles, was bleibt, sind graue Gedanken,
die mir sagen: Du schaffst es nicht.
[Chorus]
Vielleicht bleibt es so,
vielleicht aber auch nicht.
ich kämpfe immer weiter,
Aber wo ist dieses Licht, von dem man Spricht?
Im Schatten meiner Seele,
suche ich nach mir.
[Verse 3]
Manchmal frag ich mich,
warum das Leben so zerbricht.
Doch jede Antwort bleibt so stumm,
wie der Raum, der mich umgibt.
Vielleicht gibt's irgendwann ein Morgen,
doch für heute bleibt die Nacht.
Und all die längst verlor'nen Sorgen,
haben mich hierher gebracht.
[Bridge]
Ich halt mich fest an leeren Träumen,
die längst zerfallen sind,
wie Staub im Wind.
Und in den nächtlich dunklen Räumen,
frag ich mich, wer wir wirklich sind.