[Verse 1]
Ich such mein Wort
Es hängt so schwer in der Luft
Alles ist da
Und trotzdem fehlt mir der Knopf
Die Zeit läuft schief
Minuten tragen Blei
Ich sitz im Raum
Doch zieh an mir vorbei
[Chorus]
Gehirnnebel und Flammenhaut
Ich frier und glüh im selben Körper
Zu heiß
Zu kalt
Zu laut
Ein kleiner Hauch wird schon zum Störfeuer
Ich lieg wach
Wenn die Stadt längst schläft
Weiß nicht
Wohin mit all dem Schmerz
Gehirnnebel und Flammenhaut
Und du siehst nur die Hülle
Nicht mein Herz
[Verse 2]
Die Decke kratzt
Als wär sie Schmirgel auf Haut
Ein leiser Druck
Fühlt sich wie Sturmfront an
Der aufbaut
Mein Fuß wie Kohle
Doch du sagst
Er wär kühl
Ich trau den Signalen
Aber keiner fühlt
Was ich fühl
[Chorus]
Gehirnnebel und Flammenhaut
Ich frier und glüh im selben Körper
Zu heiß
Zu kalt
Zu laut
Ein kleiner Hauch wird schon zum Störfeuer
Ich lieg wach
Wenn die Stadt längst schläft
Zähl jede Falte im Vorhang leer
Gehirnnebel und Flammenhaut
Und jeder Schritt wird mir zum Meer
[Bridge]
Bin ich verrückt
Oder sind die Leitungen falsch gelegt
Mein Kopf wie im Nebel
Der falsche Film
Der ewig weitergeht
Ich lern
In Millimetern zu leben
In Atemzügen statt in Tagen
Doch wie erklärt man einem Fremden
Dass schon ein Händedruck Narben schlagen kann
[Chorus]
Gehirnnebel und Flammenhaut
Ich frier und glüh im selben Körper
Zu heiß
Zu kalt
Zu laut
Und niemand sieht den Funkenwerfer
Ich lieg wach
Bis der Morgen blass
Und sag mir leise: „Irgendwann wird’s leichter“
Gehirnnebel und Flammenhaut
Doch irgendwo in mir brennt auch was
Das bleibt hier