[Verse 1]
Jeder Schritt wie brennender Sand
Jeder Tag ein zäher Kampf im Kopf
Alle fragen: "Na
Wie geht's?"
Und du sagst: "Schon okay"
Doch du glaubst dir selbst fast nicht
Fotos an der Wand von "früher"
Berge
Bälle
Farbe
Schweiß
Jetzt nur Couch und Decke
Und ein Körper
Der dich knebelt
Während du nach Freiheit schreist
[Chorus]
Doch du bist mehr als dieser Schmerz
Mehr als das Gift in deinem Nervensystem
Du bist Feuer unterm Narbenkleid
Eine Seele
Die sich niemals ganz ergibt (niemals)
Wenn du heute nur noch atmen kannst
Dann ist genau das grad dein Heldentum
Du bist mehr als dieser Schmerz
Und ich glaub an dich
Auch wenn du’s nicht tust
[Verse 2]
Alle Tipps von Außenstehenden
Klingen laut und fühlen sich so klein an
"Mach doch dies
Versuch mal das"
Dabei weißt du längst
Was dein Limit wirklich kann
Manchmal hasst du deinen Spiegel
Und die Laune schlägt wie Wetter um
Doch in all dem grauen Lärm
Bleibt ein leiser
Sturer Funke
Und der sagt: "Ich leb' trotz allem"
[Chorus]
Denn du bist mehr als dieser Schmerz
Mehr als Diagnosen auf Papier
Du bist Feuer unterm Narbenkleid
Der Beweis
Dass Mut auch müde sein darf hier (oh ja)
Wenn du heute nur ein Lächeln schaffst
Irgendwann zwischen Tränen und Frust
Bist du mehr als dieser Schmerz
Auch wenn dir grad jede Hoffnung fehlt
[Bridge]
Du darfst fluchen
Du darfst fallen
Du darfst sagen: "Ich kann nicht"
Keiner trägt das
Was du trägst
Lass dir deine Wut nicht nehmen
Aber zwischen all den Nächten
Wo der Schlaf dich einfach meidet
Schreib dir heimlich an die Wand:
"Ich bin immer noch existent"
[Chorus]
Du bist mehr als dieser Schmerz
Mehr als das Gefängnis in der Haut
Du bist Feuer unterm Narbenkleid
Und dein Atem malt die Zukunft grau und laut
Wenn die Welt dich nicht verstehen will
Ist allein dein Dasein Widerstand genug
Du bist mehr als dieser Schmerz
Und ich glaub an dich
Auch wenn du’s nicht tust (oh oh)
Du bist mehr als dieser Schmerz
Und vielleicht spürst du’s eines Tages wieder selbst