(1. Strophe –)
(leiser Hall, einsame Klaviernoten, Atemgeräusche im Hintergrund)
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Ich wache auf in meinem schwachen Körper,
ein Käfig aus Knochen, der mich nicht trägt.
Die Wände hören zu, doch niemand anders,
kein Herz, das meinen Namen je bewegt.
Mutter sieht durch mich hindurch wie Nebel,
Vater schweigt, als wär ich nie gewesen.
Ich liege still, damit sie mich nicht spüren,
doch selbst mein Atem ist für sie ein Beben.
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(Refrain – „Ich falle, ich brenne“)
(sakraler Chor im Hintergrund, tiefer Bass-Drone, Echo auf jedem zweiten Wort)
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Ich falle— (Echo: falle…)
Ich brenne— (Echo: brenne…)
in meinem schwarzen Herz.
Ich rufe— (Flüstern: rufe mich…)
Ich flehe— (Flüstern: hör mich…)
doch niemand hält mich fest.
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(2. Strophe – „Der Schatten spricht“)
(Streicher wie kalte Luft, Flüstern im Hintergrund)
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Ein Kater aus Schatten tritt in mein Zimmer,
seine Augen schneiden durch die Nacht.
Er sagt, er sieht mein stilles Sterben,
er sagt, er hat auf mich gewacht.
Er flüstert Macht in meine offenen Wunden,
verspricht mir Leben ohne Schmerz.
Ich gebe Ja, so leise wie ein Sterben,
und etwas Dunkles füllt mein Herz.
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(Refrain – „Ich falle, ich brenne, dunkler)
(Chor lauter, Orgel setzt ein, Hall wird tiefer)
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Ich falle— (Echo: tiefer…)
Ich brenne— (Echo: heller…)
mein Herz wird schwarz und weit.
Ich rufe— (Flüstern: ruf mich…)
Ich nehme— (Flüstern: nimm es…)
die Macht, die mich befreit.
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(Bridge – „Die Geburt der Hexe)
(Sakraler Chor, verzerrte Stimmen, metallische Klänge)
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Ich war ein Kind aus Schmerz,
nun bin ich mehr, viel mehr.
Die Nacht trägt meinen Namen,
die Dunkelheit gehört mir.
Ich baue Mauern aus Gedanken,
ein Haus aus Flüstern, Blut und Zeit.
Ich bin die Hexe ohne Fesseln,
ich bin die, die niemand befreit.
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(Finaler Refrain – „Ich erhebe mich“)
(Chor in voller Stärke, Echo wie in einer Kathedrale)
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Ich falle nicht—
ich steige.
Ich brenne nicht—
ich leuchte.
Ich rufe nicht—
ich herrsche.
Ich bin nicht Kind—
ich bin die Nacht.
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(Flüstern im Ausklang: „Ellen… Ellen… Ellen…“)