Ich wach wieder auf mit diesem Druck auf meiner Brust,
so schwer, als würd’ ich Steine tragen, obwohl ich doch nur atmen muss.
Die Welt sagt: „Reiß dich zusammen“, als wär’s ein Knopf zum Drücken,
doch keiner sieht die Schatten, die sich in mein Denken rücken.
Ich steh’ im Bad, Hände kalt, Herz zu laut,
und ich frag mich: „Warum tut mir etwas weh, das keiner anschaut?“
Ich spiel’ den Clown, lächle wie bestellt und nicht abgeholt,
doch innerlich brech’ ich auseinander – leise, unbeantwortet, ungewollt.
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Und alle reden, als wär’s nur ein schlechter Tag,
doch keiner merkt, wie viel ich trag’.
Ich schrei in mir, doch draußen sag ich: „Schon okay.“
Weil keiner versteht, wie tief ich fall’, wenn ich steh.
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Ich hab’ einen Sturm in mir,
doch die Welt sieht nur Sonnenschein.
Die denken, ich wär stark,
weil sie nicht sehen, wie oft ich wein’.
Mein Nervensystem steht ständig kurz vorm Zusammenbruch,
doch ich steh weiter da –
weil irgendwer ja funktionieren muss.
Und keiner sieht, wie’s brennt –
weil ich gelernt hab’, still zu sein.
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Ich hör die Leute reden: „Der übertreibt doch nur“,
als wär’ mein Kopf ’ne Bühne und ich such die große Tour.
Doch Gott, wenn die mal fühlen müssten, was ich fühl’,
sie würden keinen Atemzug mehr nehmen ohne Ziel.
Ich wünschte nur für eine Nacht,
sie hätten meinen Herzschlag in ihrer Brust –
dieses schnelle, scharfe Zittern,
das mir sagt: „Du fällst gleich, egal wie sehr du willst, du musst.“
Doch sie sehn nur mein Gesicht,
nicht den Krieg, den ich führ’ im Licht.
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Ich weiß, ich wirk’ stark, weil ich’s sein muss,
doch manchmal wünsch ich mir ’n kleinen Schluss,
ein Ort, wo jemand sagt:
„Du musst heut’ nicht der Held sein.“
Einfach mal nicht kämpfen –
einfach nur sein.
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Ich hab’ einen Sturm in mir,
doch die Welt sieht nur Sonnenschein.
Sie halten meine Tränen für Laune,
meine Angst für „wird schon vergehen“.
Doch ich fall’ jeden Tag ein Stück,
und trotzdem steh ich wieder auf,
weil ich gelernt hab’:
Kein Mensch versteht dich –
bis du dich selbst kaum noch glaubst.
Ein Nervenzusammenbruch klingt so klein,
doch er frisst mich manchmal Stück für Stück.
Aber ich geh weiter, auch wenn ich brech’,
denn irgendwo da vorn wartet mein Glück.