[Verse]
Augen halb offen, durch die Nebel ich geh',
Straßen kalt, doch in mir brennt ein See.
Gedanken fließen wie Regen auf Glas,
jeder Tropfen 'ne Erinnerung, die ich vergaß.
Zwischen Schatten, wo die Lichter verblassen,
frag ich mich, warum wir Träume verpassen.
Der Mond erzählt von Zeiten, die wir suchten,
doch Sterne schweigen, ihre Worte verfluchten.
[Prechorus]
Hörst du die Stimmen, die rufen aus der Nacht?
Flüstern leise, was das Herz nie gesagt.
[Chorus]
Traumfänger, halt mich fest in der Zeit,
zwischen Dunkel und Licht, zwischen Weite und Leid.
Traumfänger, wo führt dieser Weg?
Zeig mir den Ort, wo die Seele lebt.
[Verse 2]
Taschen leer, doch voll mit alten Fragen,
jede Antwort ein Gewicht, das wir tragen.
Wolken formen Bilder, die der Wind zerreißt,
Hoffnung baut ein Kartenhaus, das in sich beißt.
Kopf im Himmel, Füße tief im Sand,
bin verloren, such' das nächste Land.
Doch die Welt dreht sich, sie bleibt nicht steh’n,
im Takt der Zweifel, schwer zu widersteh’n.