[Verse – ruhig, fließend, fast ohne Betonung]
steh im Raum, doch ich bin nicht hier,
alles da, fühlt sich falsch an, wie ein Film,
Augen offen, Kopf ganz leer,
Zeit läuft weiter, doch ich steh still.
Stimmen weit weg, klingen dumpf,
alles klingt, als wär’s nicht echt,
hab gelernt mich zu verlieren,
damit nichts mehr weh tut jetzt.
lauf durch Nächte ohne Ziel,
jede Straße gleich wie gestern,
hab so viel von mir vergessen,
dass ich mich nicht mehr erkenn.
Spiegel sagt mir, das bist du,
doch ich fühl da gar nichts mehr,
hab zu oft versucht zu fühlen,
jetzt ist innen einfach leer.
[Pre-Hook – halb gesprochen, ziehen lassen]
alles zieht vorbei …
und ich bleib steh’n …
weiß nicht wann ich weg bin
oder ob ich noch da bin …
[Hook – sehr simpel, schwebend]
not here
not here
still breathing
not here
[Verse 2 – gleicher Flow, kaum Druck]
steh im Rauch, Gedanken langsam,
jede Sekunde zieht vorbei,
hab verlernt mich festzuhalten,
lass mich treiben durch die Zeit.
alles fühlt sich halb real an,
wie ein Traum kurz vorm Erwachen,
doch ich wach nicht richtig auf,
bleib dazwischen … ohne Namen.
hab zu viel gedacht, zu wenig gesagt,
alles blieb hier ungeklärt,
hab mich selbst so oft verlassen,
bis ich mir nichts mehr wert war.
wenn ich falle, fall ich leise,
keiner merkt, dass ich nicht steh,
denn ich bin schon viel zu lange
nicht mehr wirklich hier gewesen.
[Hook – wiederholen, leiser]
not here
not here
still breathing
not here
[Outro – fast geflüstert]
vielleicht wach ich irgendwann
oder bleib für immer hier
zwischen allem, was mal war
und dem, was ich nicht fühl.