Titel: „Alles wird teurer“
(Ein Lied für den Osten – und den Rest des Landes)
[Strophe 1]
Früher war die Miete klein,
konnt’ mit wenig glücklich sein.
Doch heut’ schau ich auf den Preis,
denk mir nur: „Das ist doch heiß!“
[Refrain]
Alles wird teurer, doch keiner fragt,
wie man den Monat noch überragt.
Schuften wie früher, doch bleibt nichts mehr,
am Ende vom Geld ist das Konto leer.
[Strophe 2]
Butter, Brot und Strom so teuer,
Heizung an? Nein, viel zu teuer!
Und die Rente? Viel zu knapp,
ich frag mich, wann das endlich klappt.
[Refrain]
Alles wird teurer, doch keiner fragt,
wie man den Monat noch überragt.
Schuften wie früher, doch bleibt nichts mehr,
am Ende vom Geld ist das Konto leer.
[Bridge]
Versprochen war viel, gehalten so wenig,
„Blühende Landschaften“ klangen doch selig.
Doch wer hier lebt, der weiß genau,
vom großen Kuchen gibt’s nur’n Hauch.
[Strophe 3]
Trotzdem halten wir zusammen,
gehen weiter, brennen Flammen.
Doch wir sagen laut und klar:
„So geht’s nicht mehr, ist doch wahr!“
[Letzter Refrain]
Alles wird teurer, doch wir steh’n hier,
kämpfen weiter – jetzt und hier!
Wir sind der Osten, wir geben nicht auf,
die Hoffnung bleibt – das ist unser Lauf!
Was denkst du? Soll es noch kämpferischer oder melancholischer sein? Lass uns doch ossiys Sein