Strophe 1
Der Toast ist schwarz, der Bus fährt weg,
Der Himmel grau, dein T-Shirt fleckig.
Du denkst sofort: „Typisch ich“,
Dabei war’s nur Physik und Pech.
Der Chef guckt komisch, dein Hund ist sauer,
Das Internet ist schon wieder langsam.
Du glaubst, das alles liegt an dir –
Spoiler: tut es nicht, ganz ehrlich.
Refrain
Ey, du hast keine Schuld,
Auch wenn dein Kopf das anders sieht.
Nicht alles, was schiefläuft,
Ist ein Zeichen vom Universum gegen dich.
Du hast keine Schuld, wirklich wahr,
Nicht mal ein kleines bisschen.
Manchmal ist das Leben einfach dumm –
Und du bist nicht das Problem.
Strophe 2
Du entschuldigst dich viel zu oft,
Für Sachen, die niemand geplant hat.
Für Regen, Stau und schlechte Laune,
Als wärst du schuld am Weltkonzept.
Du willst es allen recht machen,
Und vergisst dich selbst dabei.
Kleiner Hinweis vom Punkrock-Chor:
So funktioniert das leider nicht.
Refrain
Ey, du hast keine Schuld,
Auch wenn’s sich dramatisch anfühlt.
Nicht jede Krise braucht ‘nen Täter,
Manche kommen einfach so.
Du hast keine Schuld, echt jetzt,
Das sag ich nicht nur so.
Wenn alles brennt, bist du nicht das Feuer,
Manchmal nur zufällig im Rauch.
Bridge
Vielleicht bist du nicht kaputt,
Vielleicht bist du nur müde.
Vielleicht ist das hier kein Untergang,
Sondern nur ein echt schlechter Tag.
Strophe 3
Du darfst auch mal danebenliegen,
Ohne gleich die Welt zu retten.
Du darfst laut lachen, leise sein,
Und trotzdem völlig okay sein.
Letzter Refrain
Du hast keine Schuld, merk dir das,
Schreib’s dir notfalls auf den Arm.
Das Leben stolpert auch oft genug,
Und steht trotzdem wieder auf.
Du hast keine Schuld – Punkt aus, Ende,
Keine Diskussion mehr.
Und falls du’s vergisst:
Ich erinner dich dran.
Outro
Nicht deine Schuld.
Nicht heute.
Nicht morgen.
Und gestern übrigens auch nicht.