Strophe 1:Der Tag beginnt, doch ich seh' nichts als Grau,Ein dicker Nebel, unerträglich genau.
Die müden Glieder, sie wollen einfach nicht,
Jeder Gedanke, ein gedämpftes Licht.
Das Bett, es zieht, hält mich fest im Griff,
Als wär' die Welt ein leeres, dunkles Schiff.
Die Stimmen im Kopf, sie reden unentwegt,
Was falsch ist, was mir alles fehlt, was ich falsch gemacht hab', was in mir zerbricht.Die kleinste Hürde wird zum Felsen groß,
Ich fühl' mich ausgeliefert, hoffnungslos.
Manchmal ein Stich, der tief ins Herz fährt,
Weil niemand ahnt, wie mein Innerstes sich quält.
Ich denk' an damals, als der Vater schrie,
Die Drogentage, die Angst in mir.
Ein Schatten, der mich bis heut' noch fängt,
Wie er mein kleines Herz so oft verdrängt.
Refrain:Wenn die Schatten dich umhüllen,
und die Seele schwer sich regt.Fühlst du dich manchmal leer und ohne Willen,
doch tief in dir ist mehr, das sich bewegt.
Ein Funke glimmt, so klein und zart, er wartet im leisen Ton,
er wartet nur, dass du ihn siehst,
trotz Angst und Depression. (2x)
Strophe 2:Die Angst packt zu, ein Knoten im Bauch,
Ein Schreckensszenario, immerfort im Rauch.
Das Herz rast wild, die Hände werden kalt,
Die Panik kommt, völlig ungestalt.Ein Blick in Gesichter, die mich nicht seh'n,
Verstehe nicht, wie die andern geh'n.
Der Boden schwankt, die Luft wird knapp,
Fühl' mich gefangen in 'ner engen Kapp'.
Die Maske trag' ich, jeden einzelnen Tag,
Weil niemand wissen soll, wie ich mich plag'.
Das Gefühl, anders zu sein, nicht zu passen,
Lässt mich die Welt oft nur noch hassen.
Und dann die Männer, die mich auch betrogen,
Versprechen gaben, die dann nur zerflogen.
Ich liebte fest und gab mein ganzes Ich,
Doch am Ende blieb nur Einsamkeit für mich.
Refrain:Wenn die Schatten dich umhüllen,
und die Seele schwer sich regt.
Fühlst du dich manchmal leer und ohne Willen,
doch tief in dir ist mehr, das sich bewegt.
Ein Funke glimmt, so klein und zart, er wartet im leisen Ton,er wartet nur, dass du ihn siehst,
trotz Angst und Depression. (2x)
Bridge:In diesen Stunden, wenn die Welt zerbricht,
Erinner' dich an dein inneres Licht.
Die kleinste Geste, ein Wort, ein Blick,
Manchmal ein Fenster, ein kleines Glück.
Du bist so viel mehr als diese Last,
Die du auf deinen Schultern hast.
Jede Träne, die du weinst,Ist ein Beweis, dass du nicht meinst,Du gibst auf, denn tief in dir,Ist eine Stärke, die gehört zu dir. Die Narben zeigen, was du überwandst, Dein Herz hat viel zu oft gebrannt.
Refrain: Wenn die Schatten dich umhüllen,
und die Seele schwer sich regt.
Fühlst du dich manchmal leer und ohne Willen,
doch tief in dir ist mehr, das sich bewegt.
Ein Funke glimmt, so klein und zart, er wartet im leisen Ton,er wartet nur, dass du ihn siehst,
trotz Angst und Depression.
Outro:
Es ist ein Weg, mal steil, mal flach,Doch hinterm Grau da wartet Tag.Du bist wertvoll, auch wenn dein Innerstes fällt,Findest den Weg aus dieser Runde, aus dieser dieser dunklen Welt.