Kleine Seelen, blind vertraut, auf dieser Welt, so oft verbaut.
Blicke flehen, kaum gehört, weil niemand ihren Schmerz beschwört.
Ein Lächeln, das im Wind zerbricht, weil man die wahre Seele nicht
erkennen will, sie nur verkennt, solang' man nur das Äuß're nennt.
Man hetzt vorbei, sieht nicht den Riss, verkennt die tiefe Finsternis,
die in den jungen Augen wohnt, weil kein Gefühl sie mehr verschont.
Refrain:
Hörst du den Schrei, der leis' verhallt, aus einer Seele, jung und alt?
Fühlst du den Stich, der Herzen trifft, wenn keiner mehr die Brücken schifft?
Wir brauchen mehr als Worte, mehr als nur den flüchtigen Schein,
um unsre Menschlichkeit zu retten, sie wahrhaft zu verzeih'n.
Öffne deine Seele, lass das Licht herein,
bevor das letzte Echo stirbt, für immer ganz allein.
Erwachsene in blinder Macht, hab'n oft die Empathie verlacht.
Das Unbehagen, die stumme Pein, darf niemals wirklich offen sein.
Sie richten schnell, versteh'n nie ganz, was bricht im unsichtbaren Glanz.
Ein Mensch, der anders ist und strebt, von bösem Urteil oft durchlebt.
Die Sehnsucht nach 'nem warmen Blick, zerrinnt im grauen Augenblick,
Die Furcht vor dem, was fremd erscheint, die uns in unsrem Hass vereint.
Refrain:
Hörst du den Schrei, der leis' verhallt, aus einer Seele, jung und alt?
Fühlst du den Stich, der Herzen trifft, wenn keiner mehr die Brücken schifft?
Wir brauchen mehr als Worte, mehr als nur den flüchtigen Schein,
um unsre Menschlichkeit zu retten, sie wahrhaft zu verzeih'n.
Öffne deine Seele, lass das Licht herein,
bevor das letzte Echo stirbt, für immer ganz allein.
Bridge:
Die Zeit rennt, schnell und unerbittlich, das wahre Sein wird unsichtbar.
Der Wert des Lebens, klar und schlicht, wird oft zum kalten, fernen Stern.
Lasst uns die Mauern überwinden, die Wahrheit tief im Innern finden.
Jeder Mensch, ein Universum, rein, darf niemals mehr alleine sein.
Refrain:
Hörst du den Schrei, der leis' verhallt, aus einer Seele, jung und alt?
Fühlst du den Stich, der Herzen trifft, wenn keiner mehr die Brücken schifft?
Wir brauchen mehr als Worte, mehr als nur den flüchtigen Schein,
um unsre Menschlichkeit zu retten, sie wahrhaft zu verzeih'n.
Öffne deine Seele, lass das Licht herein,
bevor das letzte Echo stirbt, für immer ganz allein.
Outro:
Fühl es... ganz tief.
Versteh es... bevor es zu spät