Benhinho kommt zu mir her
Will mir seine Schuhe verkaufen
Mit Mitleid sage ich:
„Nein… nein… nein… entschuldige, geh“
Er dreht sich um, geht seinen Weg
Und sagt leise, mitten ins Herz:
„Ich will nur essen
Ich habe Hunger… dieser Hunger tötet mich“
So viele Menschen hungern in dieser Welt
Und wir gehen einfach vorbei
Doch vielleicht, morgen schon
Bringt das Leben uns dazu
Denselben Weg zu gehen
Wie Benhinho, hungrig und voller Tränen
Mein Herz wird schwer, ich laufe zurück
Rufe: „Warte, wegen der Schuhe!“
Doch er, mit Tränen in den Augen, sagt:
„Ja, aber ich will nur essen“
Und in seinen Augen sehe ich den Spiegel
Einer Zukunft, die ich nicht sehen will
So viele Menschen hungern in dieser Welt
Und wir gehen einfach vorbei
Doch vielleicht, morgen schon
Bringt das Leben uns dazu
Denselben Weg zu gehen
Wie Benhinho, hungrig und voller Tränen
Wenn jede Hand sich ausstrecken würde
Würde kein Traum sterben
Doch das Schweigen der Straße
Löscht das letzte Licht
So viele Menschen hungern in dieser Welt
Und wir gehen einfach vorbei
Doch vielleicht, morgen schon
Bringt das Leben uns dazu
Denselben Weg zu gehen
Wie Benhinho, hungrig und voller Tränen