[Strophe 1]
Trümmer liegen wie gebrochne Zeit
Kirchen weinen in Einsamkeit
Fenster leer, kein Licht, kein Klang
Nur Staub im Wind, und Angst so lang
Ein Volk erwacht in Schutt und Schuld
Mit schwarzen Händen, ohne Geduld
Die Waffen still – doch Köpfe schwer
Was bleibt von Ehre, wenn nichts mehr?
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[Refrain]
Stunde Null – kein Morgen, kein Halt
Geboren im Tod, die Zukunft kalt
Stein auf Stein, wir bauen aus Leid
Ein neues Ich – im Kleid der Zeit
Stunde Null – kein Lied, kein Held
Nur schweigende Schatten in grauer Welt
Die Glocken klingen nicht für Ruhm
Nur für das Recht auf leeres Tun
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[Strophe 2]
Russensoldat steht in der Tür
Spricht kein Wort, doch bleibt auch hier
Die Fahne fällt – der Himmel bleich
Vier Zonen schnüren unser Reich
Der Hunger spricht in jeder Wand
Die Frauen stark, die Männer verbrannt
Kinder lernen „Nie mehr Krieg“
Mit Händen, die noch zittern – wie Krieg
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[Refrain – Wiederholung]
Stunde Null – kein Morgen, kein Halt
Geboren im Tod, die Zukunft kalt
Stein auf Stein, wir bauen aus Leid
Ein neues Ich – im Kleid der Zeit
Stunde Null – kein Lied, kein Held
Nur schweigende Schatten in grauer Welt
Die Glocken klingen nicht für Ruhm
Nur für das Recht auf leeres Tun
[dubstep breakdown]
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[Bridge – Spoken, female voice over grinding metal:]
„Wir hatten alles verloren…
Und doch – atmeten wir.“
„Eine neue Welt. Ohne Versprechen.“
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[Final Chorus – Dragging, distorted, echoing]
Stunde Null – der Anfang, der Rest
Kein Vater, kein Führer – nur ein Test
Wie lebt man frei, wenn man’s nie war?
Ein neues Licht… im alten Narbenjahr
Stunde Null – wir stehen im Grau
Gesichter leer, doch Blicke rau
Wir schweigen laut – wir atmen still
Was ist ein Mensch… wenn keiner will?
[ending]