[Intro]
Später Abend
Fragen im Kopf
Straße ist laut
Drinnen bin ich leise
[Verse 1]
Ich hab dich oft verflucht, wenn es hart war
Fragte, wo du warst, wenn ich niemanden am Start sah
Kaltes Zimmer, leerer Tisch, nur mein Zweifel
Doch irgendwer hielt mich fest, über jedem Abgrund, jedem Eifel
Ich rannte weg von dir, doch rannte nur im Kreis
Fand nur kurze Träume, aber nie den echten Preis
Und wenn ich fiel, irgendwas hat mich getragen
Vielleicht warst du es, der mich leise hat getragen
[Chorus]
Gott, ich ruf deinen Namen in die Nacht
Wenn ich fall, bist du der, der mich auffängt, sanft
Ich versteh dich nicht, doch ich fühl, du bleibst
Mein Weg mit dir, auch wenn ich oft noch zweifle
[Verse 2]
Die Leute reden viel, malen Bilder von dir
Doch ich such dich im Staub, nicht in Goldrahmen hier
In der Hand von der Mutter, die ihr Kind hält
Im Lächeln von dem Bruder, der mein Schmerz kennt
Du bist nicht nur in Palästen mit Glaslicht
Eher da, wo ein Herz sagt: „Bitte, verlass mich nicht“
Ich schrei dich an, und ich sag dir auch, ich mag dich
Ich bring dir meinen Zorn, und du sagst mir: „Ich trag dich“
[Chorus]
[Bridge]
Ich hab kein klares Bild, doch dein Frieden spricht
Zwischen meinen Fehlern und dem Morgenlicht
Wenn ich wieder falle, gehst du mit mir mit
Nicht immer wie ich will, doch du verlierst mich nicht
[Chorus]