Meine Gedanken an meinen Papa ❤️
Papa war in vielem wie ich. Immer etwas zu tun, immer am Werkeln, machen und schaffen. Alles sollte ordentlich und schön sein. Stillstehen war nicht so seins – und wenn Familie, Freunde, Nachbarn oder Bekannte Hilfe brauchten, hat er gerne mit angepackt.
Sein Garten war sein kleines Reich. Der Rasen musste kurz und gepflegt sein, es wurde immer irgendwo etwas gemacht – und nach getaner Arbeit durfte abends auch mal ein schönes Bierchen dazugehören.
Papa war gerne unterwegs. Einfach ins Auto steigen und raus. An einen See, in die Berge oder einfach irgendwohin – Hauptsache mal los und etwas anderes sehen.
Ein ganz besonderer Platz in seinem Herzen gehörte Marvin und dem Fußball. Oma und Opa haben ihn früher zu unzähligen Trainings und Spielen begleitet, ihn abgeholt, hingefahren, gewartet und wieder nach Hause gebracht. Auch als das später gesundheitlich nicht mehr so möglich war, wollte Papa immer wissen, wie es bei Marvin mit dem Fußball läuft. Er hat mitgefiebert und war stolz auf seinen Enkel.
Und auch darin erkenne ich mich heute wieder. Denn genauso stolz bin ich auf meinen Sohn und auf das, was Marvin bis heute erreicht hat. ❤️⚽
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr merke ich, wie ähnlich Papa und ich uns eigentlich sind. Nicht nur beim Werkeln, Machen und Helfen. Auch Familie ist mir genauso wichtig wie ihm. Füreinander da sein, zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen – das war ihm wichtig und genauso empfinde ich es heute.
Auch Streit und Ärger waren überhaupt nicht seins. Wenn es ihm zu viel wurde, kamen seine typischen Worte:
„Bitte, bitte – Ruhe und Frieden.“
Und selbst dabei muss ich heute schmunzeln, denn genau das sage ich mittlerweile selbst zu Hause. ❤️
Vielleicht merkt man manchmal erst später, wie viel von den eigenen Eltern in einem selbst weiterlebt.
Bei Papa und mir ist es mehr, als ich lange gedacht habe.
Das Werkeln. Das Machen. Das Helfen.
Die Familie. Der Stolz auf Marvin.
Und manchmal einfach nur der Wunsch nach Ruhe und Frieden.
All das verbindet uns – und all das wird bleiben.
Papa, wo auch immer deine Straße jetzt hinführt:
Fahr weiter, schau dir die schönsten Orte an und genieße die Ruhe und den Frieden auf deinem Weg.
Geboren am einundzwanzigsten März neunzehnhunderteinundfünfzig,
gestorben am achtundzwanzigsten August zweitausendsechsundzwanzig.
🕊️ In unseren Herzen lebst du weiter.