[Intro]
Arm aus dem Fenster
Blaue Lichter im Rückspiegel tanzen
Mein Name im Display
Dein Name im Display – ich drück auf „Ignorieren“
[Verse 1]
Ich geb mir die Kante, Glas leer auf'm Tresen
Augen wie Scheinwerfer, alles verschwommen gewesen
Schlüssel im Schloss, dieser Parkplatz vibriert
Sag mir, wer von uns beiden hier grad verliert
220 auf der Uhr, nur noch Streifen aus Licht
Jede Ampel macht Witze, doch ich lach längst nicht
Deine Nummer leuchtet wieder, rotes Klingeln im Dunkeln
Doch mein Daumen bleibt ruhig, meine Finger betrunken
[Chorus]
Ich fahr mit 220 durch die Stadt heut Nacht
Du rufst mich an, doch ich hab längst abgedacht
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, es wird still
Alles wird taub, so wie ich es immer wollt, wenn ich nichts mehr fühl
Ich fahr mit 220, kein Zurück, kein Plan
Deine Stimme im Handy, doch ich geh nicht dran
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, letzter Film
Alles wird taub, endlich Ruhe in mir drin
[Verse 2]
Neon-Nummern am Rand, ich les sie nicht mehr
Kenn dein „Bitte geh ran“, doch es zieht mich zu sehr
In den Tunnel aus Beton, jeder Atemzug schwer
Dieser Gurt um den Brustkorb wie 'ne Hand um den Kehl
Du schickst mir zehn lange Texte, tippselt „bitte bleib wach“
Ich antwort’ nur mit dem Tacho, immer höher in der Nacht
Scheibenwischer löschen Spuren, aber nie unsern Streit
Und ich presse auf das Pedal wie auf „Vergessen“ und „Verzeih“
[Chorus]
Ich fahr mit 220 durch die Stadt heut Nacht
Du rufst mich an, doch ich hab längst abgedacht
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, es wird still
Alles wird taub, so wie ich es immer wollt, wenn ich nichts mehr fühl
Ich fahr mit 220, kein Zurück, kein Plan
Deine Stimme im Handy, doch ich geh nicht dran
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, letzter Film
Alles wird taub, endlich Ruhe in mir drin
[Bridge]
Metall schreit auf, doch ich hör es kaum (kaum)
Scheibe wie Glasregen auf meiner Haut (haut)
Dein Name vibriert noch in meiner Hand
Doch das Klingeln versickert im kalten Sand (hey)
[Chorus]
Ich fahr mit 220 durch die Stadt heut Nacht
Du rufst mich an, doch ich hab längst abgedacht
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, es wird still
Alles wird taub, so wie ich es immer wollt, wenn ich nichts mehr fühl
Ich fahr mit 220, letzter Atem, kein Plan
Deine Stimme im Handy, doch ich geh nicht dran
Ich lenk den Wagen gegen die Wand, letzter Film
Alles wird taub, und es bleibt so – tief in mir drin