(Strophe 1)
Du kamst aus Deutschland, hast in Frankreich dein Zuhause gefunden,
bei Nelly, deiner großen Liebe – zwei Herzen, unzertrennlich verbunden.
Du hast gekocht wie ein Künstler, mit Händen, die Geschichten kannten,
und ein Cocktail von dir hat Preise gewonnen,
doch für mich warst du einfach: mein Opa, mein Anker im Leben.
Du brachtest mir Tennis bei, Badminton im Gartenwind,
und jedes Lachen mit dir hat mich ein bisschen besser gemacht.
Ich seh dich in jeder warmen Küche,
in jedem Jazzton, der die Stille bricht.
(Pre-Chorus)
Und ich denk an dich – jede Minute, jede Sekunde.
Aber am schlimmsten ist es, wenn die Welt zu schwer ist,
denn keiner hat mich verstanden wie du…
(Chorus)
Er hat mich gesehen,
so wie ich bin – ohne Masken, ohne Schatten.
Er hat mich gehalten,
wenn alle anderen nur danebenstanden.
Er kannte mich, mein Herz, mein Chaos, meinen Schmerz,
bedingungslos, ohne Fragen.
Seit du gegangen bist, fehlt mir dieser Ort,
dieses Zuhause in einem Menschen.
Opa, du fehlst mir,
in jeder Sekunde meines Atems.
(Strophe 2)
Als Kind warst du mein größter Held,
und heute bist du mein größter Verlust.
Wenn es mir schlecht geht, such ich dich im Wind,
in dem Jazz, der wie ein Gruß von dir klingt.
Du hattest ein Herz, das größer war als alles, was ich kannte –
für Tiere, für Menschen, für mich.
Ich war nie allein, solange du da warst,
du hast mich verstanden, bevor ich selbst wusste, was ich fühle.
(Pre-Chorus)
Jetzt steh ich hier mit all dem, was du mir beigebracht hast,
doch wenn die Dunkelheit kommt,
spür ich am meisten, dass du fehlst.
(Chorus)
Er hat mich gesehen,
so wie ich bin – ohne Masken, ohne Schatten.
Er hat mich gehalten,
wenn alle anderen nur danebenstanden.
Er kannte mich, mein Herz, mein Chaos, meinen Schmerz,
bedingungslos, ohne Fragen.
Seit du gegangen bist, fehlt mir dieser Ort,
dieses Zuhause in einem Menschen.
Opa, du fehlst mir,
in jeder Sekunde meines Atems.
(Bridge)
Man sagt, die Zeit heilt Wunden –
doch manche Wunden tragen deinen Namen.
Ich such dich in Erinnerungen,
in Gerüchen, in Bildern, in Träumen.
Du warst der Mensch, der mich nie losgelassen hat,
auch wenn ich mich selbst manchmal verloren hab.
Und niemand – wirklich niemand –
konnte mir dieses Gefühl zurückgeben, das ich bei dir hatte:
gesehen zu werden.
geliebt zu werden.
genug zu sein.
(Final Chorus)
Er hat mich gesehen,
und manchmal frag ich mich,
wer mich heute noch so sehen kann.
Er hat mich gehalten,
und ich wünsch mir oft, du wärst noch da.
Doch deine Liebe trägt mich weiter,
auch wenn der Weg so schwer geworden ist.
Opa, du fehlst mir,
aber du gehst in jeder Sekunde mit.
(Outro)
Und wenn der Jazz leise spielt,
weiß ich:
du bist nicht weg –
du bist nur woanders.