Strophe 1
Still liegt der Morgen im kalten Licht,
ein Berg, der schweigt und nichts verspricht.
Deine Spuren führen in den Wind,
dorthin, wo Träume grenzenlos sind.
Du bist gelaufen, schneller als die Zeit,
hast dem Zweifel die Stirn gezeigt.
Gold in den Augen, Frost im Haar,
frei wie der Himmel, so wunderbar.
Refrain
Und jetzt bleibt nur die Spur im Schnee,
ein leiser Abschied im eisigen Weh.
Doch dein Name klingt weiter im Wind,
weil wir dich nie wirklich verlieren, mein Kind.
Du bist mehr als ein letzter Moment,
mehr als das Schicksal, das man nicht kennt –
du bleibst ein Licht, das weiter besteht,
auch wenn dein Weg hier zu Ende geht.
Strophe 2
Du hast gekämpft, du hast gelacht,
hast aus Sekunden Ewigkeit gemacht.
Zwischen Atem und Pulsschlag laut
hast du an dich selbst geglaubt.
Die Welt war klein in deinem Lauf,
doch dein Mut nahm sie in sich auf.
Jetzt hält der Berg dich still und sacht,
als hätte er dich heimgebracht.
Refrain
Und jetzt bleibt nur die Spur im Schnee,
ein leiser Abschied im eisigen Weh.
Doch dein Name klingt weiter im Wind,
weil wir dich nie wirklich verlieren, mein Kind.
Du bist mehr als ein letzter Moment,
mehr als das Schicksal, das man nicht kennt –
du bleibst ein Licht, das weiter besteht,
auch wenn dein Weg hier zu Ende geht.
Bridge
Vielleicht ist dort, wo du jetzt bist,
kein Ziel, kein Start, nur reines Licht.
Kein Kampf, kein Atem gegen die Zeit,
nur Frieden und Unendlichkeit.
Letzter Refrain
Und wir tragen dich leise weiter in uns,
in jeder Erinnerung, in jedem Wunsch.
Die Berge wissen, wer du warst,
eine Seele, die niemals zerbricht im Frost.
Dein Lauf endet nicht im Fall,
er beginnt neu – jenseits von allem.
Outro
Still liegt der Schnee im Morgenlicht,
doch dein Leuchten verlischt nicht.