[Intro]
Es gibt Momente im Leben,
die mich erschüttern, die in mir beben.
Die mich zerreißen,
wenn alle Pläne reißen.
Frustration und kapitulieren, den Menschen vertrauen trotzt manipulieren.
Was soll man da noch sagen?
Was soll man da nur denken?
Ich bin ein Eimsamer Wolf,
der ab jetzt nur noch auf sich schaut,
Der all das negative von sich abblockt,
Bevor man mich damit zubaut!
[Verse 1]
In mir drin
brennt ein Block, den keiner sieht
Keiner, der versteht
also fress ich den Krieg
Gift in den Adern, ich wach auf wie verflucht
Herz rennt Marathon, doch die Lunge kriegt Besuch
Magen dreht Pirouetten, Kopf wie Beton
Jeder Nerv eine Klinge, Bruder, alles vibriert schon
Zähne knirschen Takt, wenn der Puls wieder rast
Ich box gegen Schatten, bis mein Brustkorb nachgibt
Organe am Randalier'n, als wär Kneipe kurz vorm Knall
Innerer Mob, ich Chef und zugleich ihr Schlägertrupp im Saal
Spiegelbild fragt: "Bist du krank oder dumm?"
Ich antwort: "Halt dein Maul", hau mein Hirn gegen die Wand im Kopf rum
Da ist Rauch in der Lunge, Hass im Blut
Wenn ich ruhig sein soll, geht mein Körper erst auf Flut
[Chorus]
Krieg unter meiner Haut
alles brennt, alles laut
Jede Zelle schreit mich an
"Du Bastard, halt nicht an!"
Krieg unter meiner Haut
ich zerreiß mich, Zoll für Pfund
Wenn ich fall, dann tief nach innen
bis die Dämonen endlich schwimmen
[Verse 2]
Leber schreit: "Du Missgeburt, was kippst du in mich rein?"
Herz kontert: "Halts Maul, wir zwei sterben eh allein"
Darm wie 'ne Schlange, macht Knoten um mein Mut
Muskeln wie Beton, doch im Kern nur Glut
Mein Kopf schickt Signale, aber Körper streikt
Wie 'ne Belegschaft, die den Chef schon ewig mies erreicht
"Fick dich", ruft mein Rücken, wenn ich wieder grad steh
"Fick dich doppelt", sagt das Knie, wenn ich weiter geh
Ich ess meine Fehler, doch die scheißen mich voll
Magen murmelt: "Jede Sorge, jeder Schluck macht mich zu Molotow"
Blutbahn verstopft mit Frust und Groll
Jede Vene wie 'ne Leitung, vollgepumpt mit Dreck und Soll
[Chorus]
[Bridge]
[in sich hinein geflüstert]
Wer zerlegt mich hier so gründlich?
Ich? Mein Kopf? Mein Fleisch, mein Blut?
Oder dieser kleine Bastard in mir drin
der lacht, wenn alles brennt
[Verse 3]
Ich tret gegen Rippen von innen nach außen
Raserei im Rhythmus, ich kann mir selbst nicht mehr trauen
"Du Opfer", ruft mein Immunsystem, wenn ich wieder fall
"Nimm den Schlag, steh nicht auf, bleib gefesselt in dem Stall"
Narbe über Narbe, doch man sieht fast nichts
Denn der Dreck spielt sich ab, da, wo keiner hinblickt
Wenn die Faust von innen knackt, reißt am eigenen Gelenk
Dann weiß ich, ich bin Feind, ich bin Zelle, ich bin Henker, ich bin Henkt
[Chorus]