[Strophe 1]
Ich seh dein Bild noch auf dem Display,
so nah, doch längst vorbei.
Du sagst, du willst nur Ehrlichkeit,
doch lügst dich selbst dabei.
Ich war dein Halt, dein sicherer Platz,
du hast mich langsam zerstört.
Und jedes „Ich liebe dich“ von dir
klang irgendwann nur gestört.
[Pre-Refrain]
Ich hab zu viel gegeben,
du hast nur zugesehn.
Ich wollt für uns noch leben,
doch du ließest mich gehn.
[Refrain]
Wenn du gehst – nimm dein Herz mit dir,
lass meins hier erfrieren.
Ich hab gekämpft für uns zwei,
doch du bleibst nie wirklich bei mir.
Wenn du gehst – dann sag nicht „vielleicht“,
tu nicht so, als wär’s leicht.
Ich verlier dich in Zeitlupe,
und du merkst es nicht mal, vielleicht.
[Strophe 2]
Dein Parfüm liegt noch im Raum,
so süß und viel zu laut.
Ich red mir ein, dass ich dich brauch,
doch weiß, dass’s keiner glaubt.
Dein Schatten liegt auf meiner Haut,
wie’n Tattoo, das nicht verblasst.
Ich schwör, ich hab’s versucht,
doch keiner heilt, was du verpasst.
[Pre-Refrain]
Ich hab zu viel gefühlt,
du hast dich taub gestellt.
Ich wollte Himmel mit dir,
du gabst mir halbe Welt.
[Refrain]
Wenn du gehst – nimm dein Herz mit dir,
lass meins hier erfrieren.
Ich hab gekämpft für uns zwei,
doch du bleibst nie wirklich bei mir.
Wenn du gehst – dann sag nicht „vielleicht“,
tu nicht so, als wär’s leicht.
Ich verlier dich in Zeitlupe,
und du merkst es nicht mal, vielleicht.
[Bridge]
Ich wollt nur Liebe, kein Spiel,
doch du hast Regeln erfunden.
Ich such dich in jedem Lied,
doch find dich in keiner Sekunde.
[Outro]
Wenn du gehst – dann geh ganz,
ich lern, allein zu tanzen.
Dein Echo klingt noch leis’,
doch ich werd es langsam lassen.