Verse 1]
Ich erinner’ mich an Wege, gesäumt von tiefem Rot
Ein Meer aus Mohn am Straßenrand, ganz still im Morgenrot
Wir hielten es für ewig, als die Welt noch in Ordnung war
Doch heute wirkt der Weg so leer, nichts fühlt sich wirklich klar an
[Verse 2]
Es war schön, die Blumen am Weg zu sehn
Wir pflückten sie Stück für Stück
Und die Vögel schwiegen leise
Die Blumen am Wegesrand verschwand.
Wer findet hier noch Hoffnung
Wenn immer weniger bleibt?
[Chorus]
Oh, wenn ich träumen kann von einer Welt, die noch besteht
Wo jede Mohnblume am Weg in dem Sommerwinde weht
Ob Tiere oder Blütenpracht, wir lassen einfach so viel gehen
Wann fangen wir endlich an, es wieder so zu sehn?
[Bridge]
Es bricht mir fast das Herz zu sehn, wie alles langsam stirbt
Wie wir so oft das nehmen, was eigentlich noch bleiben will.
Ein roter Tupfer im Getreide, das war ein flüchtiger Moment
Ich wünschte mir die heile Welt, so wie man sie noch kennt
[Outro]
Alles verschwindet… ganz leise…
(Gospel-Chor setzt warm ein)
Wo ist das Rot geblieben?
Wo ist die Liebe geblieben?