[Intro]
Ich hab so lang getragen, was nicht zu mir gehört,
hab meine Stimme verloren und mich selbst kaum gehört.
Doch heute lass ich los, was mich gestern noch hält,
zum ersten Mal seit Langem fühl ich mich leicht wie die Welt.
[Part 1]
Ich lief durch dunkle Straßen mit Gedanken viel zu schwer,
hab gelächelt für die andern, doch innerlich war ich leer.
Hab mich selbst oft vergessen, um für andere da zu sein,
hab gelernt, dass man zerbrechen kann, auch wenn man wirkt wie Stein.
Doch irgendwann kam dieser Moment, ich sah nach vorn,
hab zwischen all den Narben wieder Hoffnung neu gebor’n.
Was mich gestern noch gefesselt hat, fällt heute von mir ab,
ich brauch nicht mehr zu kämpfen gegen alles, was ich hab.
[Hook]
Und ich fühl mich federleicht,
als wär die Schwerkraft plötzlich nicht mehr da.
Alles, was mich runterzieht,
ist irgendwo von mir entfernt und fern.
Ich atme tief, ich schau nach oben,
zum ersten Mal fühlt sich mein Herz nicht schwer an.
Ich hab mich selbst zurückgefunden —
und plötzlich fühl ich mich federleicht.
[Part 2]
Ich muss niemandem beweisen, dass ich stark genug bin,
denn Stärke heißt nicht immer, dass ich niemals unterlieg.
Ich darf fallen, ich darf weinen, ich darf einfach ehrlich sein,
denn genau in meinen Schwächen liegt der Weg zurück zu mir allein.
Die Vergangenheit bleibt, doch sie bestimmt mich nicht mehr,
jeder Schritt nach vorne macht mein Herz ein bisschen mehr leer
von all dem alten Ballast, den ich jahrelang getragen hab,
und ich merk: Man wird nicht leichter, wenn man weniger hat.
Man wird leichter, wenn man lernt, sich selbst zu verzeih’n,
wenn man aufhört, ständig jemand anderes zu sein.
Wenn man loslässt, was nicht bleibt, und das Leben wieder spürt,
wenn man merkt, dass jeder Atemzug zurück ins Leben führt.
[Bridge]
Vielleicht war ich zu lange am Boden,
vielleicht musste ich erst fallen, um zu seh’n:
Der Himmel war die ganze Zeit da,
ich musste nur wieder nach oben geh’n.
[Hook]
Und ich fühl mich federleicht,
als wär die Schwerkraft plötzlich nicht mehr da.
Alles, was mich runterzieht,
ist irgendwo von mir entfernt und fern.
Ich atme tief, ich schau nach oben,
zum ersten Mal fühlt sich mein Herz nicht schwer an.
Ich hab mich selbst zurückgefunden —
und plötzlich fühl ich mich federleicht.
[Outro]
Kein Zurück mehr, ich geh weiter,
auch wenn ich nicht weiß, wohin.
Denn zum ersten Mal seit Langem
weiß ich wieder, wer ich bin.
Und wenn der Wind mich morgen trägt,
dann lass ich mich einfach treiben.
Denn manchmal bedeutet Freiheit nur,
nicht mehr gegen sich selbst zu kämpfen.
Heute bin ich hier.
Heute bin ich frei.
Heute bin ich federleicht.