Mit 14 begann sich mein Leben zu drehen,
die Cops kamen nachts, keiner wollte mich verstehen.
Eine Nacht in der Zelle, Gedanken wie Blei,
am Morgen Feuerbergstraße – zum ersten Mal frei.
Streetkid im Herzen, gebrannt in der Nacht,
doch meine Narben haben mich stark gemacht.
Straßen erzogen, kein goldener Pfad,
doch meine Seele trägt stolz ihre Narben als Tat.
Dort gab es keinen Schlag, keinen Tritt, keine Qual,
zum ersten Mal fühlte ich Halt, endlich mal.
Wir – Kinder verstoßen, wie Ware, wie Vieh,
doch gemeinsam im Arm, vergasen wir sie.
Streetkid im Herzen, gebrannt in der Nacht,
doch meine Narben haben mich stark gemacht.
Straßen erzogen, kein goldener Pfad,
doch meine Seele trägt stolz ihre Narben als Tat.
Das Schicksal zog mich durch Straßen bei Nacht,
Hamburg hat mich zum Streetkid gemacht.
Ich schlief in Parks, unter Sternen, im Regen,
doch Gnade gab’s nirgends auf meinem Weg eben.
Heute mit 53, vom Leben geformt,
vom Chaos der Jugend zur Norm nun genormt.
Doch hör ich die Lieder von damals erneut,
spür ich den Schmerz und zugleich auch die Freud.
Streetkid im Herzen, gebrannt in der Nacht,
doch meine Narben haben mich stark gemacht.
Straßen erzogen, kein goldener Pfad,
doch meine Seele trägt stolz ihre Narben als Tat