(Strophe 1)
In einem Haus ohne Wärme, ohne Licht,
wo jede Frage wie ein Fehler bricht.
Ein Vater, der niemals meinen Namen sah,
nur Regeln, nur Druck, nur graues Ja.
Ich wuchs auf in Räumen, die zu eng,
jeder Tag ein Echo, viel zu streng.
Und still in mir, ganz tief versteckt,
hat sich ein leiser Schmerz zurechtgelegt.
(Pre-Chorus)
Und ich fragte mich heimlich,
ob irgendwer mich sieht—
oder ob mein Herz
einfach lautlos flieht.
(Chorus)
Ich lieg im Schatten meiner Haut,
wo keiner weiß, wie tief es taut.
Die Narben flüstern meinen Namen,
wie vergessene, dunkle Psalmen.
Und wenn die Stille sich an mich lehnt,
spür ich, wie mein Innerstes brennt.
(Strophe 2)
Ich lief fort, in ein fremdes, kaltes Land,
doch das Gewicht blieb in meiner Hand.
Die Blicke stachen wie spitze Glas,
jedes Wort ein Schnitt, der mich zerfraß.
Im Schulhof wurde mein Lachen stumm,
der Spott der anderen war nicht mehr stumm.
Und jeden Tag zog mich die Nacht zurück,
in diesen Raum ohne Schutz, ohne Glück.
(Pre-Chorus)
Doch irgendwo in dunklen Wellen
fand ich ein Zittern, das mich hält—
ein stiller Funke, kaum zu nennen,
der trotzdem gegen Kälte stellt.
(Chorus)
Ich lieg im Schatten meiner Haut,
wo keiner weiß, wie tief es taut.
Die Narben flüstern meinen Namen,
wie vergessene, dunkle Psalmen.
Und wenn die Stille sich an mich lehnt,
spür ich, wie mein Innerstes brennt.
(Bridge – sehr leise, sehr dunkel)
Lass mich in der Nacht verschwinden,
wo keine Stimmen mich mehr finden.
Doch selbst im Schwarz, das mich umzieht,
spür ich ein Herz, das widerzieht.
(gef_flüstert_)
Ich bin noch hier…
auch wenn es keiner erkennt…
(Final Chorus – zerbrechlich, langsam)
Ich lieg im Schatten meiner Haut,
doch aus der Tiefe wird es laut.
Mein Schmerz ist dunkel, aber mein Sein
weint nicht vergebens in die Nacht hinein.
Und wenn die Stille mich umarmt,
halt ich mich selbst…
so gut ich’s kann.