Strophe 1
Ich war ein Kind, doch trug schon Narben,
von einer Liebe, die nie kam.
Ein Vater, kalt wie leere Räume,
und ich blieb still, obwohl ich brach.
Dann hieß es gehen, neues Leben,
doch ich verlor mich Stück für Stück.
Die Welt war laut, ich wurde leiser,
und fand kein'n Platz, fand kein Glück.
Pre-Chorus
Sie sagten Worte wie Schwerter,
und ich nahm all die Wunden mit.
Schule war ein Schlachtfeld,
und ich war das Ziel jedes Tritts.
Chorus
Doch ich bin durch das Feuer gegangen,
hab' den Sturm in mir gezähmt.
Auch wenn ich tausendmal gefallen bin,
hab' ich bis zum Ende gekämpft.
Die Nacht war meine Hölle,
doch der Morgen hat mich befreit.
Ich hab’ Narben, doch ich atme.
Ich hab all das überlebt.
Strophe 2
Ich rannte weg vor all den Schatten,
vor meinem Herz und seinem Schmerz.
Sah keinen Weg, verlor die Hoffnung,
die Welt war grau, mein Inneres leer.
Ich fiel so tief in dunkle Tiefen,
dass ich mich selbst nicht mehr erkannt.
Krankenhauslichter, kalte Räume,
doch dort fand ich langsam neuen Halt.
Pre-Chorus
Ich hab geweint, bis ich trocken war,
hab geschrien, bis nichts mehr ging.
Doch irgendwo in all dem Chaos
fand ich den Funken, der noch in mir brennt.
Chorus
Denn ich bin durch das Feuer gegangen,
hab' den Sturm in mir gezähmt.
Auch wenn ich tausendmal gefallen bin,
hab' ich bis zum Ende gekämpft.
Die Nacht war meine Hölle,
doch der Morgen hat mich befreit.
Ich hab’ Narben, doch ich atme.
Ich hab all das überlebt.
Bridge
Dies ist kein Lied vom Untergehen,
es ist der Klang von Aufstehn.
Von einem Herzen voller Brüche,
das trotzdem weiter schlägt.
Final Chorus
Ich kam durch das Feuer gegangen,
und ich steh immer noch hier.
Hab gelernt, meine Wunden zu tragen,
sie erzählen die Geschichte von mir.
Die Nacht ist vorbei, ich lebe,
der Schmerz wird langsam leicht.
Ich hab’ Narben, doch ich atme.
Ich hab all das überlebt.