Wir kamen aus dem Rauch, doch wir tragen noch Licht,
zwischen Beton und Sirenen verlier’ ich mich nicht.
Sie bau’n hohe Mauern, wir bau’n wieder Brücken,
wenn die Welt auseinanderfällt, werden wir sie zusammenstücken.
Hab’ gelernt zu kämpfen, nicht im goldenen Saal,
meine Schule war die Straße, jeder Tag eine Wahl.
Zwischen Blaulicht und Schatten, kalter Wind im Gesicht,
doch ich glaub’ an die Zukunft, auch wenn jeder sie bricht.
Steuern steigen immer weiter, doch wer zählt unser Leid?
Für Raketen ist Geld da, für die Menschen fehlt Zeit.
Anzugträger reden groß, doch sie hören uns kaum,
wir seh’n Lobbyisten ziehen an jedem Traum.
Man fragt sich, wer entscheidet, wer zieht wirklich die Fäden?
Zu viele leere Worte in vergoldeten Reden.
Doch ich heb’ nicht die Hände, nein, ich heb’ meinen Blick,
denn Veränderung beginnt nicht – sie kommt Schritt für Schritt.
Nicht noch mehr Hass, nicht noch mehr Feuer,
wir zahlen jeden Fehler – alles wird teurer.
Doch wenn keiner anfängt, bleibt alles wie’s ist,
also fang ich bei mir an, auch wenn’s schwer ist.
Wir kamen aus dem Rauch, doch wir tragen noch Licht,
zwischen Beton und Sirenen verlier’ ich mich nicht.
Sie bau’n hohe Mauern, wir bau’n wieder Brücken,
wenn die Welt auseinanderfällt, werden wir sie zusammenstücken.
Ich sammel lieber Müll, als noch mehr Hass zu streu’n,
denn Respekt wächst nicht von allein zwischen Häusern aus Stein.
Hilf dem Nachbarn, heb’ den Kopf von dem Kind,
weil genau solche Taten der wahre Reichtum sind.
Die da oben reden Frieden und liefern doch Waffen,
während Mütter nachts beten, dass ihre Kinder es schaffen.
Ich kenn’ Jungs aus den Blocks mit ‘nem Herz aus Gold,
doch sie tragen harte Masken, weil die Straße das wollt’.
Bruder, Geld macht blind, doch Charakter bleibt,
wenn die Rolex stehen bleibt und kein Lamborghini bleibt.
Was bringt dir die Krone auf ‘nem einsamen Thron,
wenn die Welt draußen brennt und dein Herz längst gefloh’n?
Ich trag’ Narben wie Orden, doch keine macht mich klein.
Ich will, dass unser Nachwuchs irgendwann frei kann sein.
Nicht gefangen im System, nicht gefangen im Zorn,
sondern mit Hoffnung im Herzen statt Wut, die sie formt.
Wir kamen aus dem Rauch, doch wir tragen noch Licht,
zwischen Beton und Sirenen verlier’ ich mich nicht.
Die Straße gab mir Stärke, doch mein Ziel ist viel mehr:
Eine Welt, die wieder atmet – Bruder, dafür kämpf’ ich, ehrlich.
Nicht jede Schlacht gewinnt man mit Fäusten in der Nacht.
Manche Siege entstehen, wenn einer den ersten Schritt macht.
Von der Straße bis nach oben – ich vergess’ nie, wer ich bin.
Nicht nur für meinen Namen… sondern für den Neuanfang im Sinn.