Liebe geht verloren in den Schlucken aus der Flasche,
Drive-by in der Nacht durch sächsische Straßen.
Ich fahr ohne Ziel, mein Herz ist längst erfroren,
Adret war mein Licht, doch ich hab's verloren.
Drive-Shoot aus’m Altglas, Shot auf alles, was mich hält,
Ich baller durch die Nacht wie einer, der den Himmel nicht mehr wählt.
Zwischen Görlitz und Chemnitz, flackerndes Licht am Rand,
Die Liebe liegt in Scherben und mein Herz brennt wie das Land.
Adret, du warst der Spiegel, doch ich konnt’ mich nicht mehr sehn,
Denn der Alkohol hat alles zugeschüttet mit Benzin.
Jetzt steh ich da, allein im Rauch, mit 'nem Becher voller Schuld,
Und jeder Schluck bringt mich zurück – zu dem, was ich zerstört hab, wild.
Adret, ich ruf dich nachts, doch dein Name klingt wie Hohn,
Ich trink auf unsere Liebe, auf die Ruine, auf den Thron.
Denn ich regier allein, betrunken, über Trümmer in mir drin,
Und frag mich: Wenn Liebe stirbt – wo bleibt dann noch der Sinn?