[Verse 1]
Wir zogen aus im ersten Licht
Staub in den Stiefeln, ein stiller Schwur
Dein Name eingeritzt ins Holz
Am alten Tor der kleinen Stadt
Der Wind trug Rauch aus fernen Ländern
Karten voll Narben auf grobem Tisch
Keiner von uns war wirklich bereit
Doch jeder sagte, ich geh für dich
[Chorus]
Bis an den Rand der Welt
dort, wo der Feind wartet
Ich trag dein Bild im Feld
wenn um mich Stahl knarzt und Atem jagt
Wenn jeder Schritt zu viel erzählt
und unsre Zeit in Splittern fällt
Geh ich für dich
bis an den Rand der Welt
[Verse 2]
Die Nächte brannten ohne Sterne
Flackerndes Feuer, zu müde zum Schrei
Wir zählen Wunden statt den Tagen
Teilen Brot und die gleiche Furcht
Du schriebst mir Zeilen auf dünnem Papier
Vom Apfelbaum hinterm alten Haus
Deine Tinte lief im Regen aus
Doch ein Satz blieb klar: Ich wart auf dich
[Chorus]
Bis an den Rand der Welt
dort, wo der Feind wartet
Ich trag dein Bild im Feld
wenn um mich Stahl knarzt und Atem jagt
Wenn jeder Schritt zu viel erzählt
und unsre Zeit in Splittern fällt
Geh ich für dich
bis an den Rand der Welt
[Bridge]
Was, wenn ich fall, bevor ich ankomm?
Wer hält dich warm, wenn es Winter wird?
Sag, hörst du mich, wenn mein Name
nur noch ein Flüstern im Dorfplatz ist? (hey)
Ich schwör bei allem, was wir waren
Bei jeder Wunde, die nicht heilt
Ich dreh nicht um, ich steh noch einmal auf
wenn dein Gesicht vor meinen Augen erscheint
[Chorus]
Bis an den Rand der Welt
dort, wo der Feind wartet
Ich trag dein Bild im Feld
wenn um mich Stahl knarzt und Atem jagt
Wenn jeder Schritt zu viel erzählt
und unsre Zeit in Splittern fällt
Bleibst du mein Schild, mein letzter Held
und ich geh für uns
bis an den Rand der Welt