[Intro]
Ihr kennt meinen Namen,
doch ihr kennt nicht mein Gesicht,
ihr seht, wie ich funktioniere,
aber was in mir zerbricht, seht ihr nicht.
[Strophe 1]
Ihr seht mich lachen, wenn ich eigentlich fall,
ich sag „alles gut“, doch das stimmt nicht einmal.
Ihr kennt meine Story, zumindest was man erzählt,
doch keiner weiß wirklich, was mich nachts quält.
Ich trag meine Maske, als wär sie aus Haut,
hab gelernt, dass man Schwäche am besten nicht zeigt.
Ihr kennt meine Fehler, ihr kennt meinen Ruf,
doch nicht die Gründe für das, was ich tu.
[Pre-Chorus]
Und vielleicht ist es leichter, mich falsch zu versteh'n,
als einmal wirklich tief in mich reinzuseh'n.
Ihr urteilt über Seiten, die ihr niemals gelesen habt,
weil keiner von euch gefragt hat, was mich innerlich plagt.
[Refrain]
Ihr kennt meinen Namen, aber nicht mich,
kennt meine Fassade, doch dahinter nicht.
Ihr kennt meine Stimme, doch nicht, was sie verschweigt,
kennt meine Geschichte, doch nicht, was von ihr bleibt.
Ihr kennt meinen Namen, aber nicht mein Herz,
seht meine Stärke, doch nicht meinen Schmerz.
Ihr könnt über mich reden, könnt sagen, was ihr wollt,
doch ihr kennt meinen Namen —
aber nicht mich.
[Strophe 2]
Ich hab Menschen verloren, von denen ich dachte, sie bleiben,
hab gelernt, manche Liebe kann Narben beschreiben.
Ich hab Nächte gezählt, in denen keiner mich sah,
und morgens so getan, als wär alles noch klar.
Vielleicht bin ich anders, vielleicht bin ich still,
weil ich nicht jedem zeigen kann, was ich fühl.
Und wenn ich mal schweige, heißt das nicht, dass nichts ist,
manchmal ist Schweigen das Einzige, was mich schützt.
[Bridge]
Wenn ihr wüsstet, wie oft ich mich selbst nicht erkannt hab,
wie oft ich gelächelt hab, obwohl ich Angst hatte.
Wie viele „Ich schaff das“ eigentlich „Ich kann nicht mehr“ war'n,
wie viele meiner Träume irgendwo liegen blieben.
Vielleicht seht ihr irgendwann den Menschen hinter dem Bild,
den, der nicht perfekt ist, aber einfach nur fühlen will.
Bis dahin könnt ihr reden, könnt mich nennen, wie ihr wollt —
denn ihr kennt meinen Namen,
aber nicht meine Welt.
[Letzter Refrain]
Ihr kennt meinen Namen, aber nicht mich,
kennt meine Fassade, doch dahinter nicht.
Ihr kennt meine Stimme, doch nicht, was sie verschweigt,
kennt meine Geschichte, doch nicht, was von ihr bleibt.
Ihr kennt meinen Namen, aber nicht mein Herz,
seht meine Stärke, doch nicht meinen Schmerz.
Und vielleicht muss ich niemandem beweisen, wer ich bin —
denn am Ende weiß nur ich,
wer ich wirklich bin.
[Outro]
Ihr kennt meinen Namen …
aber nicht mich.
Ihr kennt meine Geschichte …
aber nicht, was sie mit mir gemacht hat.