Yo, wach auf, die Decke kalt, der Kühlschrank schreit schon seit Tagen,
Hartz-IV-Bescheid liegt da, wie 'n Todesurteil auf den Plagen.
Fünf Euro am Monatsende, wenn die Miete durch ist, fertig,
Kauf 'ne Dose Thunfisch light – der Luxus fühlt sich richtig schäbig.
Stempeluhr und Jobcenter, die Schlange bis zur Tür hinaus,
jeder zweite mit leerem Blick, der dritte schon halb draus.
„Bewerben Sie sich fleißig!“ – ja klar, bei Aldi für 12 Stunden,
dann wieder abgelehnt, weil „keine abgeschlossne Ausbildung“ gefunden.
Leben vom Staat = Freifahrtschein in den Knast, das ist die Wahrheit,
ein kleiner Deal für'n Beutel, und du sitzt für Jahre in der Klarheit.
Die Bullen kennen deinen Namen besser als dein eigener Papa,
der längst abgetaucht ist, seit Mama die Tabletten nahm, na klar.
Hungern mit System, das ist der deutsche Sozialstaat-Plan,
Nudeln ohne Soße, Toast trocken, scheißegal ob Mann oder Frau dran.
Die Kids fragen: „Mama, gibt’s heute Fleisch?“ – du lügst mit 'nem Grinsen,
während dir die Tränen kommen, weil du wieder nur Dosenlinsen frisst, innen.
Nachbarn gucken schräg, weil du mal wieder Strom geklaut hast,
die Heizung bleibt kalt, der Winter beißt wie 'n Hund, der niemals ausruht.
Depressionen Level Boss, die Tabletten vom Arzt sind scheiße,
und wenn du mal lachst, dann nur, weil du high bist von billigem Scheiße.
Hartz Vier – vier Buchstaben, vier Höllen auf Erden gleichzeitig,
du bist lebendig begraben, nur die Nummer lebt noch ewig.
Freiheit? Ein Witz. Würde? Verkauft für 563 im Monat.
Willkommen im System, wo der Staat dich fickt – und du zahlst noch drauf obendrauf, fuck that.