[Verse 1]
La-Le-Lu –
Nur der Mann im Mond schaut zu,
Doch sein Blick ist kalt und leer,
Und sein Lächeln wie ein Speer.
Flüstert leise durch die Nacht,
Während jedes Kind erwacht,
Sein Gesicht aus bleichem Stein,
Will in deine Träume rein.
[Bridge]
Fenster offen – Schatten zieh’n,
Kleine Finger, die dich flieh’n,
Unterm Bett regt sich der Staub,
Ein Wispern: „Komm zu mir, ich raub…“
[Chorus]
La-Le-Lu –
Wenn du schläfst, dann kommt er zu,
Kriecht durch Ritzen, kalt wie Blei,
Seine Augen – blutgetreu.
La-Le-Lu –
Und du weißt nicht mehr genau,
Ob der Mann im Mond noch wacht,
Oder längst in deinem Schrank.
[Verse 2]
La-Le-Lu –
Wenn die Wiege wankt im Nu,
Ist es nicht der Wind allein,
Sondern Schritte – kalt und klein.
Eine Puppe dreht sich still,
Lacht mit einem Teufelsspiel,
Kinder wein’n, doch niemand hört,
Denn wer nachts schreit, wird zerstört.
[Bridge]
Keine Mutter wacht jetzt auf,
Denn sie träumt im Tiefenlauf,
Und der Mann im Mond so klug –
Weiß, wie man die Seelen trug…
[Chorus]
La-Le-Lu –
Wenn du lachst, dann lacht er mit,
Doch sein Kichern bricht dein Herz,
Es ist süß und doch wie Schmerz.
La-Le-Lu –
Mach die Augen niemals zu,
Denn wer schläft, den holt er heim,
In das Licht vom kalten Schein.
[Outro – Flüstern]
La… le… lu…
Nur der Mann im Mond schaut zu…
Doch heut Nacht…
…kommt er auch… zu dir.