(Intro)
Wir sprechen durch Risse, aus Spalten im Stein,
unsre Verse sind Fragmente – du hörst sie, doch nie ganz allein.
(Part 1)
Ich bau mit Silben ein Mosaik, aus Trümmern der Zeit,
meine Reime wie Splitter – sie verletzen und schreien.
Der Beton redet mit, wenn mein Stift ihn zerkratzt,
jede Mauer ein Kapitel, das sich selber verfasst.
Ich schreib in Mauern, die Augen verschlucken,
in Schatten, die schweigen und trotzdem dich ducken.
Wir sind nicht verloren – nur gut eingemauert,
doch wer Worte wie Fäuste wirft, wird nie bedauert.
Jeder Stein, den du siehst, hat 'ne Seele im Kern,
und mein Flow legt ihn frei – in Sekunden so fern.
Ich bin der, der durch Wände nicht geht, sondern spricht,
und das Mosaik aus Mauern formt ein ganz neues Gesicht.
(Hook)
Mosaik aus Mauern – jede Zeile ein Stein,
wir sprechen in Fragmenten, doch sie brennen sich ein.
Keine Farbe, kein Licht – nur Struktur und Gewicht,
unsre Kunst ist der Bruch – doch das Muster zerbricht nicht.
(Tack tack – wie 'n Meißel auf Beats)
Mosaik aus Mauern – wo der Schmerz überzieht.
(Part 2)
Ich leg Verse wie Pflaster, wo Geschichte sich bricht,
und mein Reim ist das Glas in nem Fenster voll Licht.
Diese Stadt atmet schwer, doch sie flüstert im Bass,
und mein Text ist das Echo, das du niemals verpasst.
Ich trag Narben aus Marmor, in Taktform gegossen,
bin der Klang, der durch Spalten schießt, unverdrossen.
Mosaik aus Momenten, aus Scheitern und Mut,
jeder Fehler 'ne Farbe, jeder Fehler auch gut.
Wir sind Puzzle im Dreck, aber trotzdem komplett,
denn was zählt, ist der Klang, der sich niemals versteckt.
Ich bau Brücken mit Zeilen – keine Häuser für Geld,
denn mein Mosaik atmet Wahrheit, die alles zerfällt.
(Bridge)
Aus Schutt wird Struktur, aus Klang wird Gestalt,
Mosaik aus Mauern – brutal, aber alt.
(Hook)
Mosaik aus Mauern – jede Zeile ein Stein,
wir sprechen in Fragmenten, doch sie brennen sich ein.
Keine Farbe, kein Licht – nur Struktur und Gewicht,
unsre Kunst ist der Bruch – doch das Muster zerbricht nicht.
(Tack tack – wie 'n Meißel auf Beats)
Mosaik aus Mauern – wo der Schmerz überzieht.
(Part 3)
Ich schreib Verse wie Wandmalerei mit Splittertinte,
jede Line ein Fresko aus Frust, das ich blind empfinde.
Mein Wort wie ‘n Hammer, mein Takt wie ‘n Riss,
und dein Weltbild zerfällt, wenn der Flow dich zerfrisst.
Ich bin die Farbe in Grauzonen, das Licht in Zement,
meine Sprache ist roh, doch in ihr liegt Talent.
Sie nennen mich Spinner – ich nenn mich Mauerkünstler,
meine Texte sind schwer wie ‘n Stein auf der Lunge der Sünder.
Ich bleib, was ich bin – ein Fragment unter Druck,
doch mein Mosaik lebt, wenn die Stille verschluckt.
(Outro)
Wenn der letzte Stein fällt, und der Wind sich verbiegt –
bleibt das Mosaik aus Mauern, das durch unsere Stimme wiegt.
(Brrrm.)