[Strophe 1]
Worte wie Pfeile, geworfen wie Gift
Ein junges Herz, das in der Stille zerbricht
Lächeln geübt, Tränen heimlich versteckt
Wer fragt schon nach dir, wenn dich keiner entdeckt
Familienfotos – Gesichter, die fehlen
Zu viele Abschiede, die die Seele quälen
Und während das Leben so gnadenlos zieht
Kam auch noch der Sturm, der den Körper besiegt
[Pre-Refrain]
Doch ich atme noch, steh jeden Tag auf
Auch wenn innen drin manches längst brach und rau
[Refrain]
Ich hab mich nicht verloren, auch wenn ich oft gefallen bin
Ich hab gelernt zu leben, mit Narben auf der Haut und drin
Zwischen Selbstzweifeln und jeder Lüge
Trag ich mein Herz wie eine Rüstung aus Flüge’n
Ich hab mich nicht verloren – ich hab mich neu geseh’n
[Strophe 2]
Vertrauen war teuer, und Liebe ein Spiel
Zu oft war nichts echt, zu oft war zu viel
Die Schwester ein Schatten im Kapitel voll Streit
Und doch fehlt ihr Lachen in jeder Zeit
Zwei kleine Seelen haben mich gerettet
Mir gezeigt, dass man auch aus Scherben bettet
Ein neues Zuhause, fern vom Vergang’nen
Wo endlich die Stimmen im Kopf langsam verklangen
[Pre-Refrain]
Ich schau nicht zurück, doch ich vergesse nicht
Denn der Schmerz hat mir beigebracht, was Stärke ist
[Refrain]
Ich hab mich nicht verloren, auch wenn ich oft gefallen bin
Ich hab gelernt zu leben, mit Narben auf der Haut und drin
Zwischen Selbstzweifeln und jeder Lüge
Trag ich mein Herz wie eine Rüstung aus Flüge’n
Ich hab mich nicht verloren – ich hab mich neu geseh’n
[Bridge] (leise, fast flüsternd)
Es gab Nächte, da wollt ich verschwinden
Hab nichts mehr in mir selbst gefunden
Doch irgendwo brannte ein kleines Licht
Und es sagte mir leise: Vergiss dich nicht
[Letzter Refrain]
Ich hab mich nicht verloren, auch wenn sie mich gebrochen sah’n
Ich hab gelernt zu lieben, was ich lange nicht mehr fühlen konnt’
Ich bin nicht perfekt, doch ich bin echt
Ein Herz aus Feuer, das niemals zerbricht
Ich hab mich nicht verloren – ich hab mich selbst entdeckt