Auf der Alm im finstren Wald,
Wo der Nebel nächtens wallt,
Leben Kitty, Raven, Linn,
Schauerlich ihr dunkles Sinn.
Kitty mit dem roten Haar,
Hexenkunst ist offenbar.
Zaubersprüche spricht sie leis,
Weckt die Stiere aus dem Eis.
Raven mit dem kalten Blick,
War einmal ein Menschenkind.
Doch verführt vom bösen Fluch,
Sucht sie nun nach Seelenzucht.
Linn, die dunkle Kreatur,
Schleicht herum im finstren Moor.
Eiskalt ihre Klauen sind,
Holt das Leben im Gespinn.
Wenn der Vollmond fahl erglüht,
Und das Dorf in Schatten liegt,
Hört man fern ein dumpfes Brumm'n,
Stiere kommen, grau und stumm.
Zombie-Stiere, Leiber schwer,
Augen glüh'n im Dämmerschein,
Stampfen durch den Wald so leer,
Niemand kann vorm Tode sein.
Dorfbewohner fliehen bang,
Hinter Türen, auf den Hang.
Doch die Drei im Schattenreich,
Lachen kalt und fürchterlich.
So erzählt man Jahr um Jahr,
Von den drei im Dunkel klar.
Kitty, Raven, Linn und Stier,
Jagen Furcht und Graus zu dir.
Auf der Alm, da schaurig sacht,
Hört man’s oft bei Mitternacht:
Ein Volkslied von Tod und Graus,
Kitty, Raven, Linn – es war’n aus.