Strophe 1
Ich trag die Welt auf meinen Schultern
Zumindest fühlt es sich so an
Alle sagen: „Du bist stärker
Als alles, was dir kommen kann“
Doch manchmal sitz ich still im Dunkeln
Und keiner merkt, wie leise ich zerbrech
Weil ich gelernt hab zu funktionieren
Auch wenn in mir grad alles wegbricht
Pre-Refrain
Ich war so lange unverwundbar
Zumindest sah es so aus
Refrain
Doch ich bin kraftlos, manchmal kaum noch ich
Ein Herz aus Stahl wird irgendwann auch brüchig
Ich war so stark für alle hier
Doch wer ist stark für mich?
Ich steh noch, auch wenn alles wankt
Auch wenn mein inneres Licht kurz schwankt
Vielleicht ist Stärke einfach nur
Dass man trotz allem weitergeht
Strophe 2
Ich hab so oft die Hand gereicht
Wenn jemand sonst niemanden fand
Hab fremde Wunden still verbunden
Mit einem Lächeln in der Hand
Doch keiner sieht die kleinen Risse
Die langsam durch die Mauern ziehn
Manchmal will ich einfach fallen
Und wissen, jemand hebt mich wieder hin
Pre-Refrain
Vielleicht bedeutet stark sein nicht
Dass man niemals untergeht
Refrain
Denn ich bin kraftlos, manchmal kaum noch ich
Ein Herz aus Stahl wird irgendwann auch brüchig
Ich war so stark für alle hier
Doch wer ist stark für mich?
Ich steh noch, auch wenn alles wankt
Auch wenn mein inneres Licht kurz schwankt
Vielleicht ist Stärke einfach nur
Dass man trotz allem weitergeht
Bridge
Und wenn die Nacht zu laut wird
Und mein Mut sich kurz versteckt
Dann hör ich tief in mir eine Stimme
Die leise sagt: „Du hast es bis hierher geschafft“
Letzter Refrain
Ja ich bin kraftlos, doch ich fall nicht um
Auch wenn mein Herz grad schwerer schlägt als sonst
Denn irgendwo in mir brennt noch
Ein kleines bisschen Licht
Und vielleicht ist das genug
Um morgen wieder aufzustehn
Nicht unzerbrechlich – aber echt
Und trotzdem weiterzugehn