🎵 „Acht Wochen Dunkelheit“
(Deutsch, gefühlvoll – männlicher Gesang möglich)
[Intro – leise, düster]
Uhhh… ahhhh…
Berlin, die Fackeln brennen in der Nacht…
Uhhh… ahhhh…
[Strophe 1]
30. Januar, ein kalter Tag,
die Stadt hält kurz den Atem an.
H H alles klar Herr H H steigt die Stufen hoch,
doch keiner ahnt, was kommen kann.
Sie sagten, er sei nur ein Spiel,
ein Mann, den man noch lenken kann.
Doch Macht in Händen voller Hass
macht aus der Lüge irgendwann ein Bann.
[Pre-Refrain]
Und keiner glaubte,
wie schnell ein freies Land zerbricht…
Doch nur ein Funke
reicht aus und löscht das Licht…
[Refrain]
Acht Wochen Dunkelheit –
und die Freiheit fällt.
Die Stimmen schweigen,
die Angst regiert die Welt.
Acht Wochen Dunkelheit –
und keiner bleibt verschont.
Nie wieder soll ein Volk
so tief in Schatten wohn’n.
[Strophe 2]
Der Reichstag brennt, die Schuld geplant,
die Jagd beginnt auf jeden Feind.
Wer anders denkt, wird eingesperrt,
gezeichnet, misshandelt, entweiht.
Die Straßen voll mit SA-Trupp,
der Terror wird zum Alltagsklang.
Die Republik liegt schwer verletzt,
ihr letzter Herzschlag viel zu lang.
[Pre-Refrain]
Sie nahmen Häuser,
sie nahmen Arbeit, nahmen Mut.
Und wer noch hofft,
der zahlt mit Tränen oder Blut.
[Refrain]
Acht Wochen Dunkelheit –
und die Freiheit fällt.
Die Stimmen schweigen,
die Angst regiert die Welt.
Acht Wochen Dunkelheit –
und keiner bleibt verschont.
Nie wieder soll ein Volk
so tief in Schatten wohn’n.
[Bridge – emotional]
Gewerkschaften fallen,
die Kämpfer werden still.
Die, die das Volk geschützt,
verliert man gegen ihren Will’.
Ein Generalstreik blieb ein Traum,
die Hoffnung viel zu schwach.
Die Nacht hat Deutschland aufgerissen
und keiner hielt noch Wacht.
[Refrain – groß, episch]
Acht Wochen Dunkelheit –
und die Freiheit fällt.
Die Stimmen schweigen,
die Angst regiert die Welt.
Acht Wochen Dunkelheit –
doch wir vergessen nicht:
Nur wer Geschichte kennt,
schützt morgen unser Licht.
[Outro]
Uhhh… ahhhh…
Nie wieder Dunkelheit…
Uhhh… ahhhh…
Wir tragen das Licht…
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