15 Jahre, kalter Wind durch kaputte Jeans,
Kein Zuhause, nur der Asphalt, der sie versteht.
In den Augen Schatten, im Herz zu viel Schnee,
Reden hilft nicht – keiner hört, wenn sie fällt.
Mama war zu früh weg, Papa sieht sie nicht,
Nur Flaschen auf’m Tisch, kein „Ich liebe dich“.
Sie lacht laut, wenn sie weint, keiner merkt den Trick,
Denn stark sein heißt hier: keine Schwäche im Blick.
Sie rennt durch die Nacht, kein Ziel, nur Flucht,
Systemsprengerin mit gebrochener Wucht.
Pepp im Blut, Gras im Wind,
Alles dreht sich – doch keiner sieht das Kind.
Und sie schreit: „Ich will hier weg
auch wenn’s mich zerreißt!“
Systemsprengerin, verloren im Kreis.
Blaulicht kennt sie besser als ihr’n Namen,
Akten dicker als ihre Narben.
Krankenhaus Bett, kalte Zimmer, weiße Wände,
Jeder Arzt fragt: „Wann nimmst du’s endlich in die Hände?“
Doch was weißt du von ’nem Mädchen ohne Halt,
das nur Drogen kennt, wenn die Seele schreit
Jede Nacht ein Rausch, jedes Lächeln fake,
wenn sie runterkommt, will sie einfach nur weg
Sie rennt durch die Nacht, kein Ziel, nur Flucht,
Systemsprengerin mit gebrochener Wucht.
Pepp im Blut, Gras im Wind,
Alles dreht sich – doch keiner sieht das Kind.
Und sie schreit: „Ich will hier weg
auch wenn’s mich zerreißt!"
Systemsprengerin, verloren im Kreis.
Vielleicht wird sie’s schaffen, irgendwann,
wenn jemand sagt: „Ich glaub daran.“
Doch bis dahin bleibt sie allein,
zwischen Schmerz und „Alles rein“.
15 Jahre und die Welt zu schwer,
Niemand da, der sie wirklich kennt
Doch tief in ihr – ein Funken, klein,
vielleicht will sie nicht mehr leben, irgendwann ist sie weg