Hook)
Die Hand voller Asse, doch das Leben spielt Schach,
weil jeder Zug von gestern uns verfolgt wie ein Schatten in der Nacht.
Wir hielten all die Träume, doch sie glitten uns aus der Hand,
doch wir fallen nie nach unten – wir landen immer im Verstand.
(Vers 1)
Ja, die Welt lag uns zu Füßen, doch wir mussten dafür büßen,
jede Spur im tiefen Nebel lässt uns nur noch weiter ziehen.
Alles lag im Dunkeln, wir wussten: Die Lichter müssen funkeln,
doch im Rücken waren Götter, doch sie brachen unsern Frieden.
Wir liefen durch die Straßen, Neon flackert wie Erinnerungen,
hörten Zweifel in uns reden, doch wir ließen sie verstummen.
Denn selbst im tiefsten Fallen fanden wir den nächsten Schritt,
haben Feuer in den Augen, das uns nie mehr unterkriegt.
(Pre-Hook)
Und wenn die Nacht uns wieder packt und das Herz zu Boden drückt,
stehen wir auf, auch ohne Kraft – wir sind Kinder aus dem Glück.
(Hook)
Die Hand voller Asse, doch das Leben spielt Schach,
weil jeder Zug von gestern uns verfolgt wie ein Schatten in der Nacht.
Wir hielten all die Träume, doch sie glitten uns aus der Hand,
doch wir fallen nie nach unten – wir landen immer im Verstand.
(Vers 2)
Wir verloren uns im Lärm, doch fanden Ruhe in der Stille,
trugen Narben wie ein König seine Krone voller Wille.
Jeder Schritt ein neues Kapitel, jede Wunde Teil der Zeit,
denn kein Sturm bleibt ewig dunkel – irgendwann ist man bereit.
Unsere Fehler sind die Karten, die wir heute besser spielen,
und der Mut, den wir verloren, holt uns ein in schweren Zielen.
Denn wir stehen, auch wenn die Welt uns wieder kurz ins Wanken bringt –
wir sind Kämpfer unsrer Seele, die man nie mehr ganz bezwingt.
(Bridge)
Und wenn alles um uns fällt,
tragen wir die Glut der Welt.
Jede Narbe – unser Schild,
jede Träne – unser Bild.
Doch wir gehen weiter, weiter,
bis der Himmel wieder brennt,
denn am Ende sind die Götter
auch nur Schatten wie der Wind.
(Hook – Finale)
Die Hand voller Asse, doch das Leben spielt Schach,
unsre Wege voller Narben, doch sie machten uns erst stark.
Wir hielten all die Träume, doch wir tragen sie jetzt neu,
denn das Leben ist kein Gegner – manchmal nur ein alter Freund.