(Strophe 1)
Ich wach auf mit dem Geschmack von Schuld
In meinen Adern brennt der kalte Mut
Die Kinder lachen hinter dünnen Wänden
Und ich frag mich, wie lang wir noch so enden
Deine Augen seh'n mich anders an
Als wär ich ein Fremder, der kaum noch kann
Ich will so gern der sein, den ihr verdient
Doch der Teufel flüstert, wenn der Tag verzieht
(Refrain)
Zwischen Glas und Glück
Steh ich jeden Tag zurück
Mit einem Fuß im Licht
Und einem in der Dunkelheit
Ich lieb euch mehr, als Worte je erklär’n
Doch ich schaff es kaum, mich selbst zu entwehr’n
Ich will nicht, dass uns dieses Gift zerbricht
Bitte halt mich fest – verlier mich nicht
(Strophe 2)
Ich weiß, du sagst, du glaubst an mich
Doch mein Versprechen bricht wie Glas in Licht
Ich seh die Tränen, wenn du leise bist
Wenn du Hoffnung spielst, die längst nicht mehr ist
Und unser Sohn fragt, warum ich schrei
Warum der Papa oft so anders sei
Ich halt ihn fest, doch ich fühl mich leer
Als ob das Leben langsam von mir wär
(Refrain)
Zwischen Glas und Glück
Steh ich jeden Tag zurück
Mit einem Fuß im Licht
Und einem in der Dunkelheit
Ich lieb euch mehr, als Worte je erklär’n
Doch ich schaff es kaum, mich selbst zu entwehr’n
Ich will nicht, dass uns dieses Gift zerbricht
Bitte halt mich fest – verlier mich nicht
(Bridge)
Vielleicht gibt’s einen Morgen ohne Schmerz
Vielleicht heil ich, wenn ich euch nicht verlier
Doch bis dahin schrei ich stumm ins Herz
Und hoff, dass ihr mich noch spürt
(Letzter Refrain – leiser, verletzlicher)
Zwischen Glas und Glück
Find ich vielleicht zurück
Zu dem Mann, der euch liebt
Mehr als jedes falsche Licht
Ich geb nicht auf, auch wenn ich mich verlier
Denn ihr seid mein letzter Halt – mein Wir
Wenn ich fall, dann nur, um aufzustehn
Für euch. Für uns. Um nicht unterzugeh’n
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