„Wir sind Menschen“
Strophe 1
Wir bauen Mauern aus Worten und Stein,
sagen „Du gehörst nicht dazu“ und bleiben allein.
Kinder lernen lachen, bevor sie hassen gelernt,
doch irgendwo wird jedes Herz von der Welt entfernt.
Auf Schulhöfen fallen keine Bomben aus Blei,
doch manche Sätze treffen genauso entzwei.
Einer schaut weg, einer lacht, einer schweigt,
und einer trägt Narben, die niemandem zeigt.
Pre-Chorus
Und trotzdem stehen wir morgens wieder auf,
tragen unsere Träume durch denselben Lauf.
Refrain
Wir sind Menschen, wir sind Feuer, wir sind Eis,
wir bezahlen für die Fehler einen viel zu hohen Preis.
Wir schreiben Frieden, wir schreiben Krieg,
zwischen jedem Untergang liegt ein neuer Sieg.
Wir sind Menschen, voller Schatten, voller Licht,
zerbrechen an der Wahrheit und suchen doch die Sicht.
Und wenn die Welt fragt, wer wir wirklich sind:
Ein Sturm aus Wunden – und Hoffnung im Wind.
Strophe 2
Generäle zeichnen Linien auf fremdem Land,
während Mütter nur warten mit zitternder Hand.
Geschichte ist ein Friedhof aus Namen und Zeit,
doch jeder neue Krieg glaubt, er sei etwas Besonderes heut.
Ein Kind malt die Sonne mit gelber Kreide,
während irgendwo Hass wächst auf beiden Seiten.
Wir schicken Raketen bis zu den Sternen hinauf,
doch kriegen oft nicht einmal Menschlichkeit raus.
Refrain
Wir sind Menschen, wir sind Feuer, wir sind Eis,
wir bezahlen für die Fehler einen viel zu hohen Preis.
Wir schreiben Frieden, wir schreiben Krieg,
zwischen jedem Untergang liegt ein neuer Sieg.
Wir sind Menschen, voller Schatten, voller Licht,
zerbrechen an der Wahrheit und suchen doch die Sicht.
Und wenn die Welt fragt, wer wir wirklich sind:
Ein Sturm aus Wunden – und Hoffnung im Wind.
Bridge
Vielleicht sind wir nicht gut, vielleicht nicht schlecht,
vielleicht nur Suchende, die vergessen, was zählt.
Vielleicht liegt die Antwort nicht in Macht oder Geld,
sondern darin, wie man die Schwächsten der Welt hält.
Letzter Refrain
Wir sind Menschen, manchmal Engel, manchmal Gift,
eine Spezies, die zerstört und trotzdem Neues schafft.
Und solange noch ein Kind an morgen glaubt,
ist die Dunkelheit niemals die einzige Haut.
Wir sind Menschen – und das ist Fluch und Segen zugleich,
zwischen Asche und Sternen suchen wir unser Reich.
Outro
Denn die Geschichte der Menschheit ist niemals nur Krieg,
sie ist auch die Hand, die dich aufhebt, wenn du fällst und nicht siegst.
Und vielleicht wird man eines Tages versteh’n:
Die größte Stärke war nie zu kämpfen – sondern zu seh’n.