Vier Uhr irgendwas, Decke starrt zurück
Augen offen, Kopf rennt Stück für Stück
Kein Schlaf, weil der Traum zu laut
jeder Gedanke ein Kampf, der mich aufbaut
Alle sagen: „Ruh dich aus“
doch mein Kopf kennt keinen Aus
Wenn ich lieg, zählt er Zeit
jede Sekunde fragt: bist du bereit?
Nachts wach
wenn alles schweigt
Nachts wach
weil der Druck bleibt
Während sie träumen, zähl ich Tage
bis ich mir selbst nicht mehr ausweiche
Ich seh Decken, doch fühl Asphalt
hab gelernt, warum mich Ruhe kalt
macht, weil Stillstand mich zerfrisst
und Bewegung das Einzige ist
Nachts wach
mit dem Ziel im Blick
Nachts wach
kein Zurück, kein Trick
Ich zahl mit Schlaf für das, was kommt
bis der Morgen mich endlich holt
Wenn die Sonne an die Fenster schlägt
bin ich der, der noch immer steht
Keine Pause, kein Alibi
nur ein Weg und der heißt: zieh.