Du warst Tuurnen im verein - voller Energie,
ich lieber entspannt zu Hause – mit Fantasie.
Du mochtest Pferde – ich fand sie gruselig,
du sprangst durchs Leben – ich war gemütlich.
Du hast aufgeräumt – ich hab versteckt,
du voll im Trubel – ich strategisch gedeckt.
Wir planen beide – nur völlig verschieden,
du mit To-do-Listen, ich mit Theorien.
Du drehst die Musik auf – ich halt es gern leise,
du fängst beim Tun an – ich mach’s auf meine Weise. Du sortierst im Haushalt – ich sortier im Kopf,
du sagst es durch Blumen – ich sag einfach: „Das ist doof.“
Du bist die, die loslegt und ich halt gern fest,
dass manches auch wächst, wenn man’s wirken lässt.
Zweitausendrei– unser Lachen lief voran,
Zweitausenfünfundzwanzig – du zeigst, was Sprache kann.
Du sprichst mit Gesten, mit Seele, mit Licht –
du bist immernoch in Bewegung –
nur siehst du’s nicht?
Ob Bäckertüten tanzen, Mandalas verlaufen,
beim Picknick uns Wolken die Sonne verkaufen –
wir schmunzeln, wir fluchen, und trotzdem vereint:
weil selbst, wenn’s nicht läuft, es mit dir einfach scheint. 💛
Ich war schon immer ruhig – von außen geseh’n,
doch in mir war immer viel mehr zu versteh’n.
Bei Menschen wie dir red ich stundenlang,
mit allem, was sonst nur im Kopf so klang.
Nicht Glitzer, nicht Gleicheit, nicht Stil oder Schuhe
sondern Respekt, Gleichwertigkeit – ganz ohne Bühne. Drum danke ich dir – für dein echtes Sein,
für Werte, die wir teilen – auch ohne irgendeine anwesenheit im Tierschutzverein.
Also: Happy Birthday – du wandelndes System,
mit Herz, Humor und Kalender bequem.
Wir bleiben verschieden, das bleibt wohl so,
doch finden wir immer ein „Ach, ich auch, Bro!“
Du nimmst den Weg rechts, ich biege mal quer,
du hältst das Außen, ich leb mehr im Innern, sehr.
Wir sind nicht gleich – doch genau das macht Sinn,
denn im Anderssein liegt, was wir wirklich sind: Gewinn.