(Strophe 1)
Oma Hetti, stark im weißen Kleid,
Krankenschwester in der Kriegszeit.
Mit Mut und Herz, Tag für Tag,
Trug sie die Last, so schwer und stark.
Opa Karl, verwundet, voller Schmerz,
Kam ins Nazareth mit schwerem Herz.
Doch da war sie – Hetti, so klar,
Und plötzlich war die Liebe da.
(Refrain)
Zwei Seelen, durch das Schicksal vereint,
In dunkler Zeit hat die Liebe gemeint:
Hier beginnt ein neues Leben,
Mit Hoffnung, Mut und allem Streben.
Zwei Kinder, das schönste Geschenk,
Für eine Liebe, die ewig gedenkt.
(Strophe 2)
Die Jahre vergingen, das Leben zog ein,
Lachen, Geschichten, bei Kaffee und Wein.
Doch dann kam die Krankheit, schleichend und schwer,
Parkinson nahm Opa Stück für Stück mehr.
Nach der Hüft-OP, da wurd’s ihm zu viel,
Er ging still fort – ganz ohne Ziel.
Doch Hetti hielt seine Hand ganz fest,
Bis zum Schluss, als er sich ruhen lässt.
(Refrain)
Zwei Seelen, durch das Schicksal vereint,
In dunkler Zeit hat die Liebe gemeint:
Hier beginnt ein neues Leben,
Mit Hoffnung, Mut und allem Streben.
Zwei Kinder, das schönste Geschenk,
Für eine Liebe, die ewig gedenkt.
(Bridge)
Und wie tragisch, wie das Leben spielt,
Oma, die anderen stets geheilt,
Reagiert auf das, was sie einst gab,
Und fand zu früh ihr eignes Grab.
(Letzter Refrain)
Zwei Seelen, durch das Schicksal vereint,
Im Leben und Tod hat die Liebe gemeint:
Jetzt seid ihr frei, für immer vereint,
Dort, wo kein Schmerz mehr die Herzen weint.
Zwei Kinder, euer hellstes Licht –
Vergessen werdet ihr beide nicht.
(Outro)
Hetti und Karl – ein Lied, ein Leben,
Von Liebe, Verlust, von Geben und Streben.
Eure Geschichte, so ehrlich, so klar –
Für immer bleibt ihr uns wunderbar.