(Strophe 1)
Ich sitz noch immer hier allein
Im Schatten alter Zweisamkeit
Dein Lachen hängt im leeren Raum
Wie ein verblasster, schöner Traum
Die Uhr tickt laut, als wär sie stur
Als hielte sie die Zeit in Kur
Doch jede Stunde, die vergeht
Tut mehr weh, je mehr sie fehlt
(Refrain)
Zwischen uns das Schweigen, schwer wie Stein
Ich such nach dir in jedem Sein
Dein Name brennt in meinem Blick
Doch du, du schaust nicht mehr zurück
Ich ruf dich leise durch die Nacht
Doch alles bleibt in Dunkelheit
Und was einst Liebe war, so klar
Vergeht im Wind – so wunderbar
(Strophe 2)
Dein Kissen trägt noch deinen Duft
Er hängt wie Nebel in der Luft
Und jedes Bild von dir und mir
Zerreißt ein Stück von mir in mir
Ich frag mich, wo du jetzt wohl bist
Ob du mich manchmal noch vermisst
Ob du beim Schlafen an mich denkst
Und meine Träume dir noch schenkst
(Refrain)
Zwischen uns das Schweigen, schwer wie Stein
Ich such nach dir in jedem Sein
Dein Name brennt in meinem Blick
Doch du, du schaust nicht mehr zurück
Ich ruf dich leise durch die Nacht
Doch alles bleibt in Dunkelheit
Und was einst Liebe war, so klar
Vergeht im Wind – so wunderbar
(Bridge)
Ich hab dein Herz nicht festgehalten
Hab still geschwiegen in dem Sturm
Hab viel zu spät erkannt, was zählt
Jetzt ist da nur ein leerer Turm
Und deine Stimme, die verklang
Wie Regen auf dem alten Klang
Du gingst – und ich blieb viel zu lang
Gefangen in dem alten Drang
(Strophe 3)
Die Straßen sind so still wie nie
Die Welt verliert an Melodie
Kein Lied von uns erklingt mehr hier
Doch in mir schreit es laut nach dir
Und wenn ich könnte, würd ich geh’n
Zurück in uns, zurück zu sehn
Doch du hast längst den Weg gewählt
Und ich bleib hier – vom Wind verweht
(Refrain – leise, fast geflüstert)
Zwischen uns das Schweigen, schwer wie Stein
Ich such nach dir in jedem Sein
Dein Name brennt in meinem Blick
Doch du, du schaust nicht mehr zurück
Ich ruf dich leise durch die Nacht
Doch alles bleibt in Dunkelheit
Und was einst Liebe war, so klar
Verweht im Wind – nicht mehr da
(Outro – gesprochen)
Ich lieb dich noch –
aber du bist fort.