[Verse 1]
Alles flimmert
Augenringe wie Neonbrand
Wieder 30 Tabs im Kopf
Keiner fährt runter
Du redest
Aber ich hör’ Rauschen
Wörter prallen an Beton
Mein Blick hängt an der Zimmerdecke
Atme ein
Brenn mich leer
[Chorus]
Ich steh’ unter Strom
Und es tut mir leid
Ich kann dir keine Aufmerksamkeit geben
Nicht heut
Nicht heut
Wenn die Stadt endlich schweigt
Nachts fühl ich mich frei
Keine Ängste im Kopf
Nur die Narben dabei (hey)
[Verse 2]
Deine Fragen sind wie Ketten
Klirren laut an meinem Hals
Will dir irgendwas versprechen
Doch mein Puls schlägt viel zu kalt
Zu viel Input frisst die Farben
Alles grau in meinem Fleisch
Schieb dich weg aus meiner Umlaufbahn
Bevor ich dich zerbeiß
[Chorus]
Ich steh’ unter Strom
Und es tut mir leid
Ich kann dir keine Aufmerksamkeit geben
Nicht heut
Nicht heut
Wenn die Stadt endlich schweigt
Nachts fühl ich mich frei
Keine Ängste im Kopf
Nur die Narben dabei
[Bridge]
Siehst du nicht
Wie ich verglüh?
(jeder Blick ein Brand)
Deine Nähe zieht mich tiefer
Richtung Untergang
Lass mich fallen
Lass mich fallen
Bis der Boden mich befreit
Zwischen Flüstern
Zwischen Schreien
Endet meine Höflichkeit
[Chorus]
Ich steh’ unter Strom
Und es tut mir leid
Ich kann dir keine Aufmerksamkeit geben
Nicht heut
Nicht heut
Wenn die Stadt endlich schweigt
Nachts fühl ich mich frei
Keine Ängste im Kopf
Nur die Narben dabei
[Outro]
Unter Strom
Unter Strom
Bis der Morgen mich verzeiht
Kein Gewicht
Kein Gesicht
Nur mein Schatten bleibt
(unter Strom)