Im goldnen Licht des Morgens,
als die Welt noch leise war,
ging ich durch den zauberhaften Wald,
ganz ohne Ziel, ganz wunderbar.
Da hörte ich ein Rascheln,
hoch oben im Geäst –
drei kleine, braune Knopfaugen,
und eins, das schlief im Nest.
Refrain:
Oh kleine Füßchen , große Herzen,
ihr lebt so leicht, so frei.
Ein Flüstern in den Zweigen,
und die Sorgen zieh’n vorbei.
Wir teil’n die Zeit, wir teil’n das Glück,
jeder hilft, wo er nur kann.
Ein Lächeln in den Bäumen –
so fängt das Wunder an.
Strophe 2:
Sie kletterten herunter,
ganz vorsichtig, ganz scheu.
Das kleinste war gefallen,
und sein Füßchen tat ihm so weh.
Ich setzte mich ganz leise
sang sanft ihm ein Lied,
und gab ihm ein Küsschen
das tat ihm gut am Füßchen .
Refrain:
Oh kleine Füßchen , große Herzen,
ihr lebt so leicht, so frei.
Ein Flüstern in den Zweigen,
und die Sorgen zieh’n vorbei.
Wir teil’n die Zeit, wir teil’n das Glück,
jeder hilft, wo er nur kann.
Ein Lächeln in den Bäumen –
so fängt das Wunder an.
Bridge:
Der Papa holte Moos herbei,
die Mama schnurrte leis,
die Kleinen brachten Eicheln,
Ich half, ein kleines Nest zu baun,
im Astloch, warm und weich –
so wurden wir für diesen Tag
ein kleines, starkes Reich.
Strophe 3:
Als Abendlichter tanzten
und der Himmel rot sich bog,
da saßen wir gemeinsam
und die Zeit verflog.
Ein letzter Blick, ein Nicken,
als wär’s schon immer so –
der Wald kennt viele Wunder,
als wär’s immer schon so
Refrain (final):
Oh kleine Füsschen , große Herzen,
ihr lebt so leicht, so frei.
Ein Flüstern in den Zweigen,
und die Sorgen zieh’n vorbei.
Wir teil’n die Zeit, wir teil’n das Glück,
jeder hilft, wo er nur kann.
Ein Lächeln in den Bäumen –
so fängt das Wunder an.
Outro (leise, langsam):
Wenn ich heut' durchs Leben geh,
denk ich oft daran zurück –
an kleine Füßchen , große Herzen,
und an dieses stille Glück. 🌰🍃