[Intro - mechanical drum pulse + distorted bass drone, cold synth pad, tension build]
[Strophe 1, melodic heavy guitars muted/palm‑muted, baritone vocals intimate and judgmental, dry and close, minimal synth texture]
Du trägst dein Lächeln wie ein Maßanzug
zu groß an Schultern, viel zu eng an Mut.
Du sammelst Namen wie Schampus-Korken,
und nennst das „Würde“, nennst es „Gut“.
Ein Pfau auf fremdem Lattenzaun,
die Federn glänzen — nicht dein Licht.
Im Bauch nur Flattern, dünner Draht
Du wärst gern mehr — doch du bist es nicht!
[instrumental riff, signature guitar riff + bright synth lead doubling the riff, short hook, crowd‑ready]
[Strophe 2, drums stronger, marching snare, bass more upfront, guitars widen, vocals more biting, small backing shouts on line ends]
Du stellst mir Fragen wie Angelhaken,
ziehst Worte raus, doch gibst nichts her.
Du willst die Karte, willst die Wege,
doch läufst sie nie — du stehst nur quer.
Du predigst Wasser, trinkst Champagner,
und misst den Wert am Schlüsselbund.
Wer im Glashaus sitzt, wirft Fakten
und nennt das dann „gesunden Grund“.
[Refrain, anthemic sung hook, big open chords, thick bass, layered vocals, add subtle male choir on “Fremde Federn”]
Fremde Federn – fremdes Licht
Du spielst dich groß – doch bist es nicht.
Du nennst es Würde, trinkst auf Ruhm.
Und willst am liebsten: nichts dafür tun.
Fremde Federn – schöner Schein
Zu groß dein Auftritt.
Viel Zu klein – Dein Sein!
[Strophe 3]
Ich sah dich Salz in Wunden streuen,
bevor Verletzung erst entstand.
Bei einer Blüte, bei einem Handel —
du warst der Wind, der’s brechen kann.
Du drehst am Rad und nennst es „Schicksal“,
malst gern den Teufel an die Wand.
Du spielst am liebsten dein Theater.
Ich seh du hast dich da verrannt
[Refrain]
Fremde Federn – fremdes Licht
Du spielst dich groß – doch bist es nicht.
Du nennst es Würde, trinkst auf Ruhm.
Und willst am liebsten: nichts dafür tun.
Fremde Federn – schöner Schein
Zu groß dein Auftritt.
Viel Zu klein – Dein Sein!
[Instrumental solo, guitar solo melodic but sharp, short bends, sync with synth arpeggio, keep groove steady]
[Bridge, drop to half‑time, remove guitars first 2 lines, only bass + dark synth + toms, vocals cold and condemning; then full band return building into final chorus]
Kleider machen Leute.
Doch Lügen machen Lärm.
Wer nimmt und niemals gibt,
dem bleiben Freunde fern.
Du wolltest stets ein „Mehr“ besitzen —
doch „Mehr“ ist nichts, was man dir gibt.
Ich zog die Tür aus deinem Namen,
weil Ruhe mehr als Status wiegt.
[Refrain, final chorus biggest, double‑kick optional, extra choir layer, last line “Zu klein – dein Sein!” hit + abrupt stop]
Fremde Federn – fremdes Licht
Du spielst dich groß – doch bist es nicht.
Du nennst es Würde, trinkst auf Ruhm.
Und willst am liebsten: nichts dafür tun.
Fremde Federn – schöner Schein
Zu groß dein Auftritt.
Zu klein – Dein Sein!
[Outro, just bass and synths]
Fremde Federn – fremdes Licht
Du spielst dich groß – doch bist es nicht.