PROLOG – Flüsternde Schatten
S (zitternd, suchend):
Ich höre dich im Flüstern der Mauern.
Du rufst mich—
und ich vergesse,
wer ich war.
D (aus dem Dunkel, tief):
Dein Herz schlägt in der Finsternis.
Ich spüre es…
ich forme es…
ich nenne es mein.
⭐ ARIA I – Die erste Bindung
S (verzehrend, süchtig):
Ich brauche deine Finsternis,
sie hält mich warm,
sie hält mich fest.
Ich gebe alles,
was in mir bricht—
für deine Stimme,
dein Gesetz.
D (kalt, thronend über ihr):
Du suchst nicht Licht,
du suchst den Fall.
Du willst den Sturm,
den alten Mal.
Ich bin der Thron,
den du ersehnst—
die Macht,
der du dich ganz verschwend’st.
⭐ REFRAIN – Herrschaft & Hingabe
D:
Fall before me.
Bleed your will.
S:
Take my choices—
keep me still.
D:
Bind your soul
to night and bone.
S:
In your darkness,
I am home.
Beide (wie ein Schwur):
On the throne of shadows,
we are one—
bound by night,
forever undone.
⭐ ARIA II – Machtshunger & Ekstase
D (bedrohlich, sinnlich):
Du willst die Ketten,
weil sie tragen.
Du willst die Hand,
die dich bezwingt.
Ich bin das Schicksal,
das du rufst—
das in dein schwaches
Herz nun dringt.
S (hingebungsvoll, ekstatisch):
Zerbrich mich tiefer,
noch einmal—
lass mich vergehn
in deinem Mal.
Ich falle nur,
um aufzustehn…
und nur in dir
kann ich besteh’n.
⭐ BRIDGE – Lateinisches Ritual
D:
“Ducam tenebras in ossa tua.”
(= Ich führe die Dunkelheit in deine Knochen.)
S:
“Accipe animam meam.”
(= Nimm meine Seele.)
D:
“Regna sub me.”
(= Herrsche unter mir.)
S:
“Voluntas mea, tua est.”
(= Mein Wille ist der deine.)
Beide:
“In aeternam noctem.”
(= In die ewige Nacht.)
⭐ FINAL CHORUS – Dominanz als Krönung, Hingabe als Triumph
D:
Kneel.
Obey.
Your breath is mine.
S:
Take it—
shape it—
make me divine.
D:
My shadow crowns you,
pulls you near.
S:
I rise in darkness,
without fear.
Beide (gewaltig, schicksalhaft):
On the throne of shadows,
you command—
I surrender,
heart and hand.
Two lost souls
in one dark design—
your power,
my devotion—
intertwined.
⭐ EPILOG – Ein letzter, tödlicher Kuss
S (leise):
Sag mir…
wer bin ich jetzt?
D (sanft, grausam):
Die,
die mir gehört.
Beide:
Und in der Nacht
verblasst die Welt.