🎵 Song: „Zwischen den Tagen“
(Strophe 1)
Ich trag dein Lächeln wie ein Foto
tief in meinem Innern, ganz nah bei mir.
Seit du gegangen bist, bleibt alles stehen,
doch draußen läuft die Welt einfach weiter wie immer.
Ich halt den Atem an, doch keiner merkt,
wie laut es in mir schreit, wenn keiner hört.
Ich spiel die Starke, weil man’s von mir erwartet,
doch ich fall in mich zusammen, wenn der Tag sich schließt.
(Pre-Chorus)
Und ich sag niemandem, wie sehr es brennt,
weil jedes Wort zu viel Gewicht in meinem Herzen hat.
(Chorus)
Doch nur weil ich nicht sag, dass es mir schlecht geht,
heißt es nicht, dass es mir gut geht.
Ich trag die Welt und ihre Stimmen auf meinen Schultern,
versuch’s allen recht zu machen, bis ich selbst nicht mehr weiß, wer ich bin.
Ich such nach Halt, doch alles gleitet durch meine Hände—
und ich fall, fall tiefer in das Loch,
in dem ich dich vermiss.
(Strophe 2)
Jeder zieht an mir, jeder will was von mir,
und ihre Sorgen stapeln sich auf meinen stillen Träumen.
Ich will keinen Fehler machen, ich will niemand enttäuschen,
doch je mehr ich gebe, desto weniger bleibt von mir.
Ich hör dich manchmal in meinen Gedanken sagen:
„Kind, du musst nicht perfekt sein, nur echt.“
Doch ohne dich fühl ich mich wie ein Schatten,
ein Mensch, der funktionieren muss, wenn die Seele schweigt.
(Pre-Chorus)
Und ich versuch stark zu sein, doch Stärke tut manchmal mehr weh
als jede Träne, die ich nicht geweint hab.
(Chorus)
Denn nur weil ich nicht sag, dass es mir schlecht geht,
heißt es nicht, dass es mir gut geht.
Ich trag die Last der Tage, die mich niederdrücken,
und such nach deinem Licht, das mich durch Dunkelheiten führt.
Ich hab versucht, es jedem recht zu machen—
doch hab dabei gelernt:
Man kann nicht jeden retten, wenn man selbst kaum atmet.
(Bridge)
Vielleicht find ich irgendwann zurück zu mir,
find einen Weg, dich loszulassen, ohne dich zu verlieren.
Vielleicht werd ich wieder lernen, Fehler zu machen,
ohne daran zu zerbrechen.
Doch heute bleib ich hier—
mit all der Hilflosigkeit,
der Stille, die mich auffrisst,
und dem Wunsch, dich nur einmal noch zu halten.
(Final Chorus)
Und nur weil ich nicht sag, dass es mir schlecht geht,
heißt es nicht, dass es mir gut geht.
Ich kämpfe weiter gegen dieses leise Zerbrechen,
und hoff, dass irgendwo ein Morgen auf mich wartet,
der wieder hell genug ist für ein Leben ohne dich.
Ich fall, doch irgendwann steh ich wieder auf—
für dich. Für mich.
Für das, was bleibt.