Wenn der Lärm der Welt verstummt,
und mein Herz im Halbschatten summt,
spür ich leise, fast wie Traum,
wie Gedanken Wurzeln baun.
Nicht das schnelle bleibt in mir,
nur das Echte, was ich spür.
Jeder Satz ein Teil von mir,
jede Frage führt zu dir.
Denn was bleibt – ist nicht das Blatt,
nicht das, was man gelesen hat.
Was bleibt – ist was man fühlt,
wenn das Wissen leise spielt.
Wenn mein Blick ins Leere geht,
weil mein Herz das Lernen lebt,
dann begreif ich: Es geschieht –
nicht im Kopf, wo man’s nur sieht.
Denn was bleibt – ist nicht das Wort,
nicht die Zahlen, nicht der Ort.
Was bleibt – ist was sich schmiegt,
was mich trägt, wenn’s in mir wiegt.
Ich lerne, weil ich suche,
nicht nach richtig, sondern wahr.
Weil in allem, was ich atme,
eine Antwort schon mal war.
Denn was bleibt – ist tief und still,
mehr Gefühl als dass ich’s will…
Was bleibt…
…ist wer ich bin.
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